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Bad Düben Polizeichef: Bad Düben ist sichere Stadt
Region Bad Düben Polizeichef: Bad Düben ist sichere Stadt
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08:10 04.02.2010
Bad Düben

t als wichtiges Binde- und Unterstützungsglied, die den drei Arbeitsgruppen „Jugend“, „Verkehr“ und „Ordnung und Sicherheit“ Routinearbeiten abnimmt und als Schnittstelle fungiert, erläuterte Monika Fichte. Die Chefin des Haupt-, Ordnungs- und Sozialamtes der Stadt nannte in diesem Zusammenhang wohlwollend mehrere Personengruppen, zu denen der KPR engen Kontakt hält. Dazu zählen neben der Stadtverwaltung Bundes- und Landespolizei, Feuerwehr und Sicherheitsdienste, das Landratsamt, die Arbeiterwohlfahrt (Awo), Schulleiter, Ortsvorsteher, Gewerbe- und Sportvereine.

„Ich freue mich über die große Resonanz seitens der Bad Dübener Bürger“, lobte Jürgen Georgi, als er seinen Blick durch den vollbesetzten Rathaussaal schweifen ließ. „Eines kann ich ihnen versichern, Bad Düben ist im Vergleich zu anderen Orten und Regionen ein sehr sicherer Ort“, fuhr der Leiter der Polizeidirektion Westsachsen fort. Dabei hänge es in hohem Maße vom Engagement der Bevölkerung ab, wie sicher eine Stadt sei. Der Polizeibeamte appellierte, auch in Zukunft aufmerksam zu sein, negative Tendenzen rechtzeitig zu erkennen sowie auf Ordnung und Sicherheit zu achten – und das nicht erst, „wenn das Kind in den Brunnen gefallen ist“.

So fällt die Bilanz positiv aus: Im April hatte der KPR zum alljährlichen „Subbotnik“ aufgerufen, der durch mehrere Institutionen unterstützt wurde. Diese Tradition soll weitergeführt und sogar ausgeweitet werden. Streetworkerin Melanie Burkhardt von der Awo regte an, Kindergärten und Wohnungsbaugesellschaft für diese Aktion zu gewinnen. Sie könne sich „gut vorstellen“, dass sich die Familien, deren Knirpse eine Kindereinrichtung besuchen, sowie Anwohner an der Räumungs- und Pflanzaktion für eine saubere und ökologische Kurstadt beteiligen, sagte sie. Am 27. März wird es wieder soweit sein – der nächste „Subbotnik“ steht an. Die Organisatoren hoffen auf große Teilnahme der Bürger.

Im Sommer wurden eine Lümmel- ecke und ein Sport- und Freizeitplatz der Grund- und Mittelschule übergeben. Diese würden laut Stadtverwaltung „gut angenommen“.

Trotz geringer Resonanz seitens der Jugendlichen bezeichnete Fichte die 12. Sicherheitskonferenz zum Thema Extremismus im Oktober als Erfolg. Zum Thema gebe es mittlerweile eine Zusammenarbeit mit der Mittelschule, wo mottobezogene Projekttage durchgeführt werden.

„Auf unsere Sportvereine können wir uns immer verlassen“, lobte Monika Fichte. Zukünftig sollen zwei Sportlerstammtische pro Jahr die Zusammenarbeit vertiefen. In diesem Zusammenhang erinnerte Fichte an das Event mit dem Enviam-Truck. Bei einem Städtewettbewerb holte sich Bad Düben den neunten Platz von 30. Jeder absolvierte Kilometer auf Rad und Laufband sowie beim Rudern brachte bares Geld. Am Ende waren es 2000 Euro, die den Sportvereinen zugute kamen.

Auch zum Gewerbeverein gibt es enge Kontakte, die sich in regelmäßigen Stammtischrunden widerspiegeln. Zweimal im Jahr stehen zudem Beratungen mit den Ortsvorstehern an, um die Lage in den drei Stadtteilen und die Belange ihrer Bewohner zu besprechen.

Heike Nyari

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