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Presseler Schloss soll Kunst-Refugium bekommen

Presseler Schloss soll Kunst-Refugium bekommen


Pressel. Die Pläne, wie das Schloss in Pressel nach dem Umzug der Naturparkverwaltung nach Bad Düben wieder mit Leben erfüllt werden kann, gewinnen immer mehr an Kontur.

. Die Gemeinde Laußig will mit Fördermitteln aus dem Programm Integrierte Ländliche Entwicklung das Objekt sanieren.

„Wir haben schon konkrete Vorstellungen, wie es im Innenbereich künftig aussehen wird", sagte Bürgermeister Lothar Schneider (parteilos). Demnach sollen die Kellerräume als Treffpunkt für die Jugend im Dorf hergerichtet werden. Zudem sollen Lagerräume entstehen. Die Räume in der Erdgeschossebene werden zu einem großen Veranstaltungsraum umfunktioniert. Insbesondere das sogenannte Gartenzimmer soll später mal für Feierlichkeiten und als Treffpunkt für gemeinsame Nachmittage oder Abende von den Bürgern im Dorf genutzt werden können. Im oberen Bereich sei derweil vorgesehen, Platz für die Vielzahl von Kunstwerken der Heidemaler dieser Region zu schaffen. „Wir sind da bereits mit einigen im Gespräch und können uns vorstellen, dort eine Dauerausstellung einzurichten beziehungsweise regelmäßige Verkaufsausstellungen durchzuführen", sagte Schneider. Die Idee ist, aus der oberen Etage des Schlosses eine Art Künstlerrefugium zu machen. Ein Fahrstuhl soll die Etagen verbinden. Zudem werde behindertengerecht gebaut und ein energiesparendes Heizsystem favorisiert. Derzeit wartet die Gemeinde eine Stellungnahme des Denkmalschutzes zu den Sanierungsplänen ab. Die Kommune rechnet mit Auflagen bei der Sanierung.

Im Dachgeschossbereich soll wiederum eine Wohnung eingerichtet werden. „Ich bin mir sicher, dass wir die vermieten können. Von dort aus hat man einen herrlichen Ausblick in die Ferne", so der Bürgermeister weiter. Der werde später vor allem auch in Richtung ehemalige Schule gegeben sein. Denn das marode Gebäude will die Gemeinde noch in diesem Jahr abreißen. Pläne eines Investors, dort betreutes Wohnen einzurichten, hätten sich zerschlagen. Der Aufwand für die Sanierung sei zu hoch gewesen.

„Unser Ziel ist es, dass jeder Ortsteil einen Anlaufpunkt für die Bürger bekommt", sagte Schneider. Die Häuser sollen letztlich dazu beitragen, das Dorfleben zu stärken.

Nico Fliegner

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