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Bad Düben Presseler Wirbelwind-Kinder pflanzen Bäume
Region Bad Düben Presseler Wirbelwind-Kinder pflanzen Bäume
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17:15 19.05.2015
Die Mädchen und Jungen griffen auch selbst zur Schaufel. Quelle: Steffen Brost

23 Mädchen und Jungen aus der Awo-Kindertagesstätte Wirbelwind in Pressel waren am Dienstag zu Gast im Revier Wartha. "Wir pflanzen heute Douglasien, das ist eine Mischbaumart. Außerdem stecken wir Eicheln. Daraus sollen später einmal große Bäume werden", erklärte Schmidt den Steppkes.

Die Pflanzaktion fand im Rahmen der 5. Sächsischen Waldwochen statt. Ziel ist, öffentlichkeitswirksam auf die verschiedenen Funktionen des Waldes wie seinen Nutz-, Schutz- und Erholungscharakter hinzuweisen und somit auch auf die umfangreichen Leistungen, die sächsische Waldbesitzer erbringen. In den Fokus der diesjährigen Waldwochen soll das Jubiläum "300 Jahre forstliche Nachhaltigkeit" gerückt werden. "Wir wollen Botschaften wie diese rüberbringen, dass Wälder unverzichtbar für uns Menschen sind, dass Produkte und Leistungen der Wälder Lebensqualität und Zukunftsfähigkeit sichern und dass unsere pflegliche Waldwirtschaft allen nutzt", erklärte Saskia Petzold, Sprecherin des Forstbezirkes Taura. Deshalb setzt Sachsenforst bei seinen zahlreichen Aktionen auch auf Kindertagesstätten und Schulklassen der Region. "Sie sind unsere Zukunft. Sie müssen den Wald und seine Ressourcen später erhalten", so Petzold.

Die Mädchen und Jungen aus Pressel machten den Anfang auf dem rund zwei Hektar großen Areal in der Nähe des Forsthauses Pressel. In den nächsten Wochen pflanzen die Waldarbeiter hier noch weitere rund 5000 Douglasien und säen weit über 100 Kilogramm Eicheln aus. "Auf dem Gelände findet eine sogenannte Verjüngung statt. Das bedeutet, dass der Altbestand von Bäumen - 110 Jahre alte Kiefern - bis auf wenige Ausnahmen gefällt wurde. Diese Bäume kommen in die Holzindustrie. Dazwischen forsten wir neu auf. Bereits in den vergangenen Monaten haben wir in unserem 1600 Hektar großen Revier etwa acht Hektar neu aufgeforstet. Und das setzt sich in der Zukunft auch weiter fort. Schrittweise wird so der Wald verjüngt", so der Revierförster.

Auch für die Erzieher der Kita war der Ausflug in die Natur eine willkommene Abwechslung. "Wir haben einen guten Kontakt zu den Förstern und unternehmen regelmäßig Touren in den Wald. Im vergangenen Jahr verbrachten wir dort auch unseren Kindertag", erzählte Erzieherin Grit Jonack. Steffen Brost

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 24.04.2013

bro

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