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Publikumsmagnete zählen über 30 000 Gäste im Jahr

Publikumsmagnete zählen über 30 000 Gäste im Jahr

Die Kurstadt wird immer beliebter bei Gästen - steigende Zahlen im Hotellerie- und Gastronomiebereich sind 2012 verzeichnet worden. Und an den Wochenenden kommen die Ausflügler, kurbeln das Tagesgeschäft an, nutzen die kulturellen Angebote übers Jahr verteilt, viele davon regelmäßig.

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Das Landschaftsmuseum der Dübener Heide.

Quelle: Nico Fliegner

Bad Düben. Wie seit Jahren etablierte Einrichtungen zahlenmäßig dastehen und was sie tun, um Besucher zu gewinnen - die Kreiszeitung fragte beim Museumsdorfverein, in der Stadtbibliothek und im Landschaftsmuseum nach, die zusammen mehr als 30.000 Besucher im Jahr zählen. Vom Heide Spa und Militärmuseum Kossa haben wir auf unsere Fragen keine Antwort erhalten.

Museumsdorf: Mit knapp 14.000 Besuchern war das Areal an der Obermühle der Besuchermagnet 2012 schlechthin. Zwar sind das nach Angaben von Katharina Scharr, der Vereinsvorsitzenden, etwa 1000 Besucher weniger als 2011 gewesen, dies aber begründet: "Man kann hier nicht von einem Rückgang sprechen. In den Jahren 2010 und 2011 waren die Gäste insgesamt zurückhaltender, kulturelle und kulturhistorische Angebote anzunehmen", sagt sie.

Der Museumsdorfverein stellt einiges auf die Beine, um die Gunst des Publikums zu gewinnen: eigene Webseite, Plakatierung in der Region, Großbanner an der Obermühle und Bockwindmühle, das jährlich erscheinende "Mühlrad", eine Info-Zeitung, und spezielle Prospekte. Des Weiteren setzt Katharina Scharr auf Öffentlichkeitsarbeit, bedient regelmäßig die Medien. Und der Verein ist in Netzwerkstrukturen eingebunden (Mühlenverein, Naturpark Dübener Heide, Heide Spa, Kur- und Urlaubskatalog der Stadt). "Die persönliche Ansprache von Gästen mit Hinweisen auf einzelne Angebote haben wohl die nachhaltigste Wirkung", schätzt sie ein. "Sehr gute, unverwechselbare und gleichbleibende Qualität sind die beste Werbung, in die wir viel Kraft stecken." Und das alles ehrenamtlich.

Stadtbibliothek: Die Awo-Einrichtung zählte 10.643 Besucher - 1231 weniger als 2011. Mögliche Ursachen für den Rückgang sind, erklärt Bettina Beska, die Leiterin, dass die Neugier 2011 nach dem Umzug in das Jugendhaus Poly bei vielen groß gewesen sei. Hinzu kam das Großprojekt "Bad Düben im Lesefieber". Allein an diesem Tag besuchten zirka 1100 Teilnehmer die Veranstaltungen der Bibo in der Stadt. Als weiteren Punkt führt sie den Rückgang der Schüler- und Einwohnerzahlen an. "Man muss bedenken, dass es von Jahr zu Jahr immer gewisse Schwankungen gibt, ohne daraus einen Aufwärts- oder Abwärtstrend zu machen."

Die Bibliothek sucht den direkten Kontakt zum Publikum: Kitas, Schulen, Vereine und Seniorengruppen sind das. Auch etliche Veranstaltungen tragen dazu bei. "Unsere Homepage wollen wir in Zukunft informativer gestalten, zum Beispiel durch das Einstellen neu gekaufter Medien. Wir nutzen dafür regionale und überregionale Möglichkeiten für eine umfassende Präsentation", so Beska.

Landschaftsmuseum: "Die Besucherzahlen 2011 und 2012 weisen mit durchschnittlich 7000 Besuchern ein stabiles Niveau auf und das trotz der Gebührenerhöhung im letzten Jahr", sagt Museumsleiterin Yvette Steuer. Weil die Einrichtung verschiedene andere Veranstaltungen auf Burg und Areal unterstützt hat (Landschaftstheater, Mittelalterspektakel), "gehen wir davon aus, dass sich 2012 die Besucherfrequenz auf mindestens 13.500 beläuft". Das Museum macht vor allem "durch eine gute Öffentlichkeitsarbeit über die Medien" auf Ausstellungen, Führungen und Veranstaltungen aufmerksam. "Unsere Besucherbefragung hat ergeben, dass 34 Prozent durch Freunde und Bekannte auf uns aufmerksam geworden sind, auf Platz zwei liegen Zeitungsartikel mit 20 Prozent." Das Museum ist auch in Netzwerk-Strukturen ("Heidemagneten") vertreten. Ob diese zusätzliche Besucher bringen, müsse jedoch über eine Befragung herausgefunden werden, so Steuer.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 16.03.2013

Nico Fliegner

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