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Bad Düben Qimeda - von Bad Düben in die digitale Welt
Region Bad Düben Qimeda - von Bad Düben in die digitale Welt
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06:00 13.05.2011
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. Raddatz hat die Internetplattform Qimeda gegründet, die seit Mitte April online ist. Dahinter steckt ein Gesundheitsportal. Davon gibt es zwar schon einige, die im weltweiten Netz zu finden sind, aber eben kein solches, wie Raddatz es nach nunmehr vierjähriger Entwicklungszeit an den Start brachte.

„Einige Wettbewerber haben ihren Internetauftritt darauf abgestellt, dass die Nutzer Ärzte und Heilberufler benoten können oder Kommentare schreiben. Das ist nach unserer Meinung aber nicht ausreichend objektiv, weil ein Großteil dieser Kommentare stark emotional geprägt ist und für eine alleinige Bewertung der Behandler ungeeignet ist", erklärt er. Eine 100-prozentige Objektivität werde es „nie geben, aber die Bewertungsmaßstäbe müssen für den Nutzer praxisnah und nachvollziehbar sein". Dies führe zu mehr Transparenz.

Wer Qimeda nutzt, kann sich kosten- und werbefrei über Behandler in ganz Deutschland informieren und welche Therapien sie anbieten. Er findet Kontaktdaten und Ansprechpartner von Ärzten, Kliniken, Therapeuten und Gesundheitshandwerkern wie Optiker. Raddatz führt ein Beispiel an: „Wenn ein Kind akute Ohrenschmerzen hat, können die Eltern mit nur einem Mausklick herausfinden, welche Klinik im Einzugsgebiet einen Versorgungsschwerpunkt HNO hat. Ein direkter Anruf in die Fachabteilung und als ergänzende Information die Zahl der stationären Fälle im Jahr – und schon ist einem weit mehr geholfen, als eine unbekannte Wartezeit in der Krankenhausaufnahme."

Qimeda sei in erster Linie ein „umfangreiches Service-Portal" und keines zur Selbstmedikation. Zudem könnten zahlreiche Zusatzinformationen wie Angebote, Qualifikationsgrad oder Kooperationen zu dem jeweiligen Behandler, sei es ein Arzt, eine Klinik oder eine Apotheke, abgerufen werden. Behandler wiederum haben die Möglichkeit, sich auf Qimeda zu präsentieren. Ein Basis-Bereich steht Behandlern kostenfrei zur Verfügung. Weitere Leistungen und Angebote seien derweil kostenpflichtig und könnten für „geringe jährliche Entgelte" erworben werden.

Bis Ende dieses Jahres will Qimeda unter die ersten fünf deutschsprachigen Gesundheitsportale aufsteigen. In Kürze wird es mit einem Gesundheitslexikon erweitert. Zudem sollen News und Foren entstehen sowie Apps für die Handy-Nutzung. Die Qimeda GmbH hat ihren Sitz in Bad Düben.

http://www.qimeda.de

Nico Fliegner

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