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Bad Düben Reh irrt in Bad Dübener Wohnsiedlung umher
Region Bad Düben Reh irrt in Bad Dübener Wohnsiedlung umher
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19:00 09.02.2010
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Bad Düben

Für die Wildtiere ist die derzeitige Wetterlage schwierig. Sie finden kaum noch Futter, weil der Schnee auf dem Waldboden gefroren ist. Insofern verlierten sie teilweise auch die Scheu und kämen Wohnsiedlungen ungewöhnlich nah, um Futter zu finden, sagte Jan Wolfram, Sprecher des Forstbezirks Taura bei Schildau, der zuständig für die Wälder Dübener Heide ist. Zudem seien die Tiere bewegungsträge. „Wichtig ist, sie absolut in Ruhe zu lassen und Abstand zu wahren“, erklärte der Forstmann weiter. Dies gelte auch, wenn man auf Spaziergängen im Wald unterwegs sei. Hier sollten Wege keinesfalls verlassen werden, weil die Tiere im Dickicht aufgescheucht würden und dadurch unnötig Energie verlieren und sich ihre Hufe teils wund laufen.

Während Landkreise in Ostbrandenburg bereits eine sogenannte Notzeit ausgerufen haben und Jägern erlauben, das Wild zu füttern, gibt es in Nordsachsen noch keinerlei Erlass. Und selbst wenn es einen geben sollte, dürfte die Versorgung der Waldbewohner ausschließlich von Forstexperten vorgenommen werden.

Nico Fliegner

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