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Bad Düben Saisonfinale in den Tafelgärten in Laußig
Region Bad Düben Saisonfinale in den Tafelgärten in Laußig
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07:09 10.11.2017
Tafelgärtnerinnen bringen die Pristäblicher Gärten auf Vordermann. Quelle: Steffen Brost
Laußig

In den Laußiger Tafelgärten werden in diesen Tagen die letzten Vitamine geerntet. „Porree, Sellerie, Mangold, aber auch Chinakohl und Quitten haben wir noch“, erzählt Susanne Schönichen. Sie managt die seit 2012 existierenden Laußiger Tafelgärten. „Außerdem“, so erklärt sie weiter, „können bis zuletzt auch Kartoffeln ausgeliefert werden.“ Bis zuletzt – das bedeutet konkret der 15. November. Die Projektmanagerin ist sehr froh, dass 12 der insgesamt 20 Stellen, die bei der Gemeindeverwaltung Laußig beziehungsweise bei Heide Service Projekt angesiedelt sind, bis zu diesem Termin und damit um bis zu sechs Wochen verlängert worden. Der damit teilweise verbundene Personalwechsel habe zwar etwas Aufwand erfordert, doch nur so war es möglich, das komplette spätherbstliche Erntegut an die Tafel zu liefern.

Mist eingegraben

15 bis 20 Kisten, wie sie in der Hochsaison pro Woche an die Tafel in der ehemaligen Laußiger Grundschule gingen, sind es derzeit nicht mehr. Insgesamt, so Susanne Schönichen, sei sie aber mit der Ernte, zu der im vergangenen Jahr beispielsweise erstmals Porree und Chinakohl gehörten, sehr zufrieden.

Doch nach der Ernte ist vor der Ernte. Das weiß jeder Kleingärtner und das gilt auch für die insgesamt 5500 Quadratmeter, die die Tafelgärtner inzwischen in Pristäblich und in der Laußiger Gartenanlage Am Wallgraben beackern. Die Tafelgärtner haben hier jedenfalls alles für eine gute Ernte im nächsten Jahr getan und beispielsweise ordentlich Mist untergegraben. „Wir hoffen, dass es auch 2018 weitergeht“, so Susanne Schönichen. Die bis zum 31. Oktober abzugebenden Interessenbekundungen seien jedenfalls fristgerecht an das Jobcenter gegangen.

Knoblauch und Zwiebeln gesteckt

Auch Knoblauch und Lauchzwiebeln stecken schon vorausschauend für das nächste Jahr in der Erde. Doch die Tafelgärtner würden nicht nur die Zwiebeln, sondern auch gern die Äpfel, Birnen und Kirschen von den Bäumen ernten, die vor drei, vier Jahren gepflanzt worden sind und die nun so langsam richtig Früchte tragen.

Von Ilka Fischer

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