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Bad Düben Scharfe Ecken in Bad Düben
Region Bad Düben Scharfe Ecken in Bad Düben
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09:55 23.02.2012

. Und was für die einen ganz normal ist, scheint für die anderen ein Problem zu sein. So gibt es auch in Bad Düben etliche Straßen, bei denen man zunächst gar nicht denkt, dass sie ein Gefährdungspotenzial haben. Die Kreiszeitung hakte nach.

Eine solche Straße, die eine Gefahr für Fußgänger darstellt, ist die Mühlstraße in Höhe des Möbelhauses Koch. Stadtrat Emil Gaber (Bürgerkreis) machte zuletzt darauf aufmerksam, sprach von einem Unfallrisiko, wenn Fußgänger aus der Neumärker Straße über die Mühlstraße in die Gartenstraße wollen. „Da ist kein ordentlicher Übergang", sagte er. „Vielleicht sollte man einen Strich ziehen."

Vielleicht. Vielleicht würde aber auch ein Zebrastreifen helfen. Die Situation ist für Fußgänger tatsächlich heikel. Der Fußweg wird gern genutzt, weil man von dort aus direkt zu Apotheke, Optiker und Augenärztin gelangt. Oder eben auch am Pfarrhaus vorbei in die Innenstadt, wenn man dann zusätzlich die Gartenstraße überquert hat.

Wie aber nun weiter? Stadtrat Uwe Kulawinski (FWG) verwies an den Kriminalpräventiven Rat (KPR) der Stadt, ein Gremium aus ehrenamtlichen Mitgliedern. Innerhalb des KPR gibt es die Arbeitsgruppe Verkehr. Und in deren Händen sei der Überweg am Möbelhaus Koch, der ja nicht vorhanden ist, genau richtig.

Tatsächlich hat die Arbeitsgruppe in den vergangenen Jahren schon einige „scharfe Ecken" im Stadtgebiet entschärfen können – jüngstes Beispiel: die Ampelkreuzung Leipziger Straße/Neuhofstraße, deren Radius zuletzt vergrößert wurde. Die Mitglieder gehen dabei ganz praktisch vor. Wenn sie Hinweise bekommen, begeben sie sich vor Ort und schauen sich die Situation an. Aus ihren Erkenntnissen entstehen dann alternative Vorschläge zur Lösung des jeweiligen Problems. Damit werden sie dann in der Stadtverwaltung vorstellig, meistens im Bauamt. Und das ergreift dann weitere Schritte, setzt sich wie im Fall der Ampelkreuzung mit übergeordneten Behörden zusammen.

Doch der Bereich Mühlstraße ist nicht der einzige, der Fußgängern gefährlich werden könnte. Auch in der Ritterstraße, Ende Hotel National, Beginn LVZ-Regionalbüro/Studienkreis, haben Fußgänger Probleme, über die Straße zu kommen. Die Autos in Richtung Eilenburg sind teilweise ziemlich schnell unterwegs. Schilder, die auf Fußgänger hinweisen, gibt es nicht. Ebenso keine Geschwindigkeitsbeschränkungen. Auch hier ist der KPR gefordert.

Sie kennen weitere gefährliche Straßen in Bad Düben? Dann teilen Sie uns mit, um welche es sich handelt. Wir gehen der Sache nach und setzen uns mit dem KPR in Verbindung. Hinweise an 034243/289628 oder per E-Mail an bad-dueben@lvz.de

Nico Fliegner

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