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Bad Düben Scheunenadvent lockte ins Heidedorf
Region Bad Düben Scheunenadvent lockte ins Heidedorf
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17:52 02.12.2013
Unter der musikalischen Leitung von Martin Tuchscherer erklangen stimmungsvolle weihnachtliche Lieder der Saitenspielgruppe. Quelle: Heike Nyari
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Schwemsal

"Sind die Lichter angezündet", klang es durch die vollbesetzten Reihen unter der musikalischen Leitung von Martin Tuchscherer aus Schwarzenberg. "Uns standen im Vorfeld lediglich zwei Gesamtproben zur Verfügung", erklärte der 23-Jährige, der in Halle Kirchenmusik und Lehramtsmusik für Gymnasien studiert. "Es hat mir sehr viel Spaß gemacht und die 25 Musiker im Alter von acht bis 77 Jahren waren allesamt diszipliniert und hochmotiviert", freute sich Martin Tuchscherer.

Schwemsal. Die Gutsscheune Schwemsal war am Sonntag weihnachtlich herausgeputzt. Ein Familiengottesdienst, ein kleiner Markt, eine Krippenausstellung sowie ein Konzert der Saitenspielgruppe Bad Düben/Schwemsal läuteten den ersten Advent im Heidedorf stimmungsvoll ein.

Wie der Name Saitenspielgruppe schon verrät, verwendete das Orchester hauptsächlich Saiteninstrumente wie Gitarren und Geigen, eine Bratsche, ein Cello und eine Fiedel. Hinzu gesellten sich eine Klarinette, ein Klavier und einige Blockflöten. Es erklangen bekannte und weniger bekannte Advents- und Weihnachtslieder sowie eigene Kompositionen und Arrangements. Beim Kanon "Mache Dich auf und werde Licht" stimmten die Gäste, begleitet von den Musikern, mit ein.

"Ich komme jedes Jahr in die Gutsscheune zum Konzert und bin immer wieder begeistert", geriet Waldtraud Kühne aus Bad Düben ins Schwärmen. Auch Peter Welzel zeigte sich zufrieden. "Heute überraschte uns ein ganz anderes Programm als im letzten Jahr", war sich der Bad Dübener sicher er und lobte die Leistung der Laienmusiker. Aus seiner Sicht bewegte sich das Konzert auf hohem Niveau und er könne erahnen, dass viel Fleiß und Mühe dahinter steckten.

"Es wird von Jahr zu Jahr schöner", bemerkte Annegret Hofmann und genoss die musikalischen Darbietungen als wunderbaren Ausgleich zum Alltag. Für Sylvia Fritzsche war der Scheunenadvent in dem wundervollen Ambiente die perfekte Einstimmung auf die bevorstehende Weihnachtszeit. Dazu passten die ausgestellten, in Handarbeit gefertigten Geschenkideen von Marlies Böttcher aus Krina.

Zum Ambiente trugen mit Sicherheit auch die 13 liebevoll gestalteten Krippen von Franz Endler bei. Die christliche Szene mit Maria, Joseph und dem Christkind sowie die drei heiligen Könige und einige Schäfer waren bei allen Darstellungen der Mittelpunkt. Doch jede Krippe war anders gestaltet und der Delitzscher verwendete fast ausschließlich Naturmaterialien.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 03.12.2013

Heike Nyari

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