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Schlauchboottraining und Löschangriff

Schlauchboottraining und Löschangriff

Die Stadtjugendfeuerwehr Bad Dübens sowie deren Stadtteile Schnaditz und Tiefensee trafen sich am Wochenende zur ihrer alljährlichen Schulung. Genauso wie die großen Kameraden führt der Nachwuchs seit Jahren seine großangelegte Übung durch.

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Die Jugendwehren aus Bad Düben, Schnaditz und Tiefensee führten ein langes Übungswochenende durch.

Quelle: Steffen Brost

Bad Düben. Das hat Tradition, wie Stadtjugendwart  Peter Preuß erklärte.

"Wir arbeiten seit vielen Jahren vorbildhaft zusammen. Diese Übung ist der Jahreshöhepunkt und bringt alle zusammen, um zu zeigen, was jeder kann", so Preuß. Seine drei Jugendwarte Holger Starke aus Bad Düben, Robert Hoffedank aus Schnaditz und Michael Göricke aus Tiefensee hatten sich im Vorfeld über den Inhalt des Wochenendes den Kopf zerbrochen. "Es gibt drei Schwerpunkte. Einmal Stations- und Sanitätsausbildung im Stadion Muldeuae, eine Schlauchbootübung auf der Mulde sowie einen Löschangriff", zählte Holger Starke auf. Das solche konzentrierten Aktivitäten auf lange Sicht zum Erfolg führen, bewiesen die Jugendlichen aller drei Jugendwehren erst kürzlich beim Verbandsausscheid im Löschangriff in Kyhna. Die gemixten Mannschaften aus der Kurstadt landeten auf den ersten beiden Treppchenplätzen. Trotzdem fehlt der Nachwuchs. "Wir können immer noch Mädchen und Jungen gebrauchen. In Bad Düben ist jeden Freitag ab 16 Uhr Ausbildung.

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Bad Düben. Die Stadtjugendfeuerwehr Bad Dübens sowie deren Stadtteile Schnaditz und Tiefensee trafen sich am Wochenende zur ihrer alljährlichen Schulung. Genauso wie die großen Kameraden führt der Nachwuchs seit Jahren seine großangelegte Übung durch. Das hat Tradition, wie Stadtjugendwart  Peter Preuß erklärte.

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In Schnaditz aller zwei Wochen und und Tiefensee drei mal im Monat. Wer Interesse für die Arbeit der Feuerwehr hat, kann jederzeit bei uns vorbeischauen. Das Problem kommt aber mit der Ausbildung nach der Schule. Viele gehen weg, weil ihre Ausbildungsstätten woanders sind. Das ist dann immer sehr schade, weil diese Jugendlichen dann auch für den späteren richtigen Dienst bei der Feuerwehr weg sind. Denn nur die wenigsten kommen zurück", weiß Robert Hoffedank. Im Stadion Muldeaue bekamen die Nachwuchslöscher das  Einmaleins der Ersten Hilfe von Rettungsassistent Christian Noack vermittelt. "Eigentlich wissen sie, wie man die einfachen Rettungsmaßnahmen erledigt. Wir frischen heute die stabile Seitenlage auf, erklären wie ein Notruf richtig abgesetzt und Verbände bei kleineren Verletzungen angelegt werden", so der Experte. Neben der Sanitätsausbildung wurde für den Löschangriff trainiert. Dabei mussten die Jugendlichen eine Schlauchleitung aufbauen. Mittels einer Tragkraftspritzenpumpe wurde dann auf sogenannte Zielinstrumente gespritzt und damit das Auge geschult. Auch Teamgeist, Kameradschaft und Fairness kamen zum Zuge. Alles drei konnte vor allem bei der Spaßstation gezeigt werden, wo man bei Schlauchkegeln, Stiefelweitwurf und Skilauf auf der Wiese auf seine Kameraden angewiesen war. Höhepunkt Nummer zwei folgte am Sonnabendnachmittag auf der Mulde. Fünf Schlauchboote setzten sich Jugendlichen an der Muldebrücke ins Wasser. Bis zum frühen Abend wurde bis nach Roitzschjora gepaddelt. Am Sonntag stand dann der große Löschangriff im Stadion Muldeaue auf dem Programm. Hier konnten die Kinder und Jugendlichen ihre Schnelligkeit und Genauigkeit unter Beweis stellen. "Alles verlief vorbildhaft. Wir haben gezeigt, dass das Zusammenspiel der Jugendwehren Bad Düben, Schnaditz und Tiefensee einwandfrei funktioniert", freute sich Preuß am Ende.

Steffen Brost

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