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Schleifbach-Wehr an der B 2 in Bad Düben soll eine Fischtreppe bekommen

Renaturierung Schleifbach-Wehr an der B 2 in Bad Düben soll eine Fischtreppe bekommen

Die Renaturierung des Schleifbaches in Bad Düben steckt immer noch in der Planungsphase. Dabei hat sich Problem aufgetan: das Stauwehr an der Bundesstraße. Eigentlich müsste es weg, um Fischen ungehinderten Durchlass zu gewähren. Da das aber nicht geht, ist jetzt eine Fischtreppe im Gespräch.

Der Schleifbach in Bad Düben, hier das Stauwehr an der B 2, soll renaturiert werden.

Quelle: Nico Fliegner

Bad Düben. Die Renaturierung des Schleifbaches in Bad Düben, der aus Richtung Söllichau kommend vorbei an der Gartensparte „Heidegrund“ und weiter in Richtung Obermühle in Bad Düben fließt, lässt weiter auf sich warten. Eigentlich sollte der erste Bauabschnitt noch im vergangenen Jahr starten. Das Projekt war bereits in Vorbereitung, sollte möglichst noch im ersten Halbjahr 2015 abgeschlossen werden, so Susan Wetzel von der Abteilung Liegenschaften im Rathaus.

Stand Februar ist nunmehr: Die Planung läuft immer noch, ist jetzt in der Endphase. Grund dafür sind Verzögerungen bei der Abstimmung mit der Fischereibehörde zum Wehr. Problem hierbei ist, dass dieses eigentlich beseitigt werden müsste, weil eine Fischaufstiegsmöglichkeit nicht gegeben sei, so Wetzel. Laut EU-Richtlinie müsse die Durchgängigkeit für Fische aber gegeben sein. Nun soll eine Art raue Rampe oder Fischtreppe gebaut werden. Probleme gab es, weil vom Schleifbach auch eine Ableitung zum Obermühlenteich erfolgt, die diesen mit Wasser versorgt. Dies sei aber jetzt geklärt.

Ziel der Renaturierung ist es, den Bach wieder in einen naturnahen Zustand zu versetzen. Der erste Abschnitt umfasst rund 410 Meter Länge. Danach geht es weiter Richtung Brücke an der B 2 bis zum Stauwehr. Der letzte Abschnitt ist der bis zur Mündung. Alles in allem wird sich die Maßnahme, ist sie denn mal gestartet, voraussichtlich über zwei oder drei Jahre hinziehen.

Liegt die wasserrechtliche Genehmigung vor, könnten auch Fördermittel für diese Maßnahme beantragt werden. Als Kosten sind rund 100 000 Euro angesetzt. 90 Prozent davon gelten als förderfähig. Eine größere Wohnbebauung gibt es in diesem Bereich nicht. Vor allem die Kleingärtner der Sparte „Heidegrund“ aber haben wegen der Nähe des Baches zu den Gärten immer wieder Probleme, weil Schilf wuchert. Zudem sorge der Biber mit seinem Werk dafür, dass gefallene Bäume das Wasser anstauen. Laut Planungen, die die Stadt schon vor geraumer Zeit öffentlich vorstellte, soll der Bach in diesem Bereich etwas weiter nördlich und damit weiter weg von der Anlage verlegt werden, zudem mehr Kurven bekommen. Der Bach bekommt zudem ein tieferes Profil, wird entschlammt, das Schilf kommt weg.

Von Kathrin Kabelitz

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