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Schlossverkauf offenbar nur noch Formsache

Schlossverkauf offenbar nur noch Formsache

Dem Verkauf des Schlosses in Schnaditz steht offenbar nichts mehr im Weg. Der Stadtrat hat sich dieser Tage auf einer Sondersitzung unter Ausschluss der Öffentlichkeit weitgehend auf die Veräußerung des denkmalgeschützten Objektes verständigt.

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Schloss Schnaditz: Die Zeichen stehen auf Verkauf.

Quelle: Nico Fliegner

Schnaditz. Das teilte Bad Dübens Bürgermeisterin Astrid Münster (FWG) mit. Nächsten Donnerstag soll dazu der entsprechende Beschluss fallen. Dann tagt der Stadtrat in seiner jetzigen Konstellation letztmalig von den Wahlen in gut einer Woche - dann öffentlich.

Der Verkauf des Schlosses wird allerdings nicht bedingungslos über die Bühne gehen. Den Stadträten ist an Sicherheiten gelegen. So soll der Kaufvertrag mehrere Klauseln enthalten. Darunter ist eine Investitionsverpflichtung. Bedeutet, die Käufer werden angehalten, das Schloss zu sanieren. Des Weiteren soll die Stadt ein Wiederkaufsrecht eingeräumt werden. Weitere Bestandteile werden eine Mehrerlösklausel sowie die Erbringung eines Nachweises über die Gesamtfinanzierung sein. Letztlich soll das Schloss für eine Summe von rund 125 000 Euro verkauft werden. Dazu gehörten auch Flurstücke, allerdings nicht die Wiese vor dem Schloss. Die Stadtverwaltung hat bereits einen Notar beauftragt.

Wie berichtet, will eine Investorengruppe um den Unternehmer Hans Ramp das Schloss erwerben. Den Käufern ist daran gelegen, noch dieses Jahr Eigentümer zu werden, um mit der Umsetzung der Pläne beginnen zu können. Aus dem Objekt soll ein Drei-Sterne-Schlosshotel werden. Geplant sind 15 Doppelzimmer und Suiten, zudem ein Hochzeitszimmer mit Standesamt. Des Weiteren soll die alte Brennerei in dem Gebäude zu einem amerikanischen Restaurant umfunktioniert werden. Dem Verein Kohlhaas-Club Schloss Schnaditz ist angeboten worden, die bisherigen Räume weiter nutzen zu können, um ein Heimatmuseum darin einzurichten.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 16.05.2014
Von Nico Fliegner

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