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Schnelles Internet: Bad Düben hat Nachholbedarf

Netzausbau Schnelles Internet: Bad Düben hat Nachholbedarf

Wie schnell wird das Internet in Bad Düben? Ergebnisse einer Analyse liegen jetzt vor, so Bürgermeisterin Astrid Münster (FWG). Im Umfeld des Verteilers in der Schmiedeberger Straße sei die Versorgung gut, aber es gibt auch etliche Schwachstellen. Die Stadtverwaltung hat einen Plan, wie sie diese beheben will.

High Speed wäre wünschenswert beim Internet in Bad Düben.

Quelle: LVZ

Bad Düben. Wie schnell wird das Internet in Bad Düben? Ergebnisse der Verfügbarkeitsanalyse liegen jetzt vor, so Bürgermeisterin Astrid Münster (FWG). Die farbliche Darstellung der Grafik zeigt es Orange, Rot und Schwarz auf Weiß ganz deutlich: Die Versorgung mit schnellem Internet ist in der Kurstadt nicht gegeben. Im Geschosswohnungsbau und in der Innenstadt liegen nur 16 Mbit/s an. Schlecht versorgt sind Tiefensee und Alaunwerk sowie der hintere Teil des Ortsteils Hammermühle.

Diese Bereiche seien förderfähig. „Das heißt, wir haben in allen Teilen der Stadt Bedarf und haben auch vor, alles auszubauen. Es wird wahrscheinlich ein Ausbaugebiet geben und das heißt, die ganze Stadt Bad Düben“, so Münster. Bei Objekten, die außerhalb dieser Gebiete liegen, wird es Einzelfallentscheidungen geben, ob diese zu Ausbaugebieten gemacht werden oder nicht.

Glasfaserkabel für die Innenstadt

Zu klären sind nun zunächst noch Fragen der zu wählenden Technologien. Der Stadtrat müsse letztlich entscheiden, welche Endausbau-Variante er für richtig hält. Davon hängt auch die Höhe der Eigenmittel ab. Für eng bebaute Gebiete wie die Innenstadt und den Geschosswohnungsbau und die Innenstadt könnten Glasfaser-Leitungen bis zum Haus zum Einsatz kommen, die Investitionskosten würden sich im Rahmen halten.

In anderen Gebieten wie beispielsweise Schnaditz wiederum biete sich die von der EU derzeit noch nicht genehmigte Vectoring-Variante an: Bis zu den Verteilerschränken der Telekom wird Glasfaser verlegt, danach über Kupferleitungen weiter verteilt. Bis maximal 50 Mbit/s sind so möglich. „Wir gehen aber davon aus, dass das von der EU bald als förderfähig anerkannt ist.“ Zu klären ist aber auch noch die Frage des Geldes. Allein für Bad Düben wird die Investitionssumme zwischen 7,5 und 10 Millionen Euro beziffert. Bis zum 29. April muss der Landkreis den Förderantrag für Nordsachsen abgeben.

 

 

Von Kathrin Kabelitz

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