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Schriftzug an der ehemaligen T-Info führt Touristen in die Irre

Schriftzug an der ehemaligen T-Info führt Touristen in die Irre

An der ehemaligen T-Info am Paradeplatz in Bad Düben kehren immer noch Touristen ein. Dabei befindet sich in dem städtischen Objekt seit einigen Monaten schon ein Handy-Laden.

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Ein Jahr nach dem Umzug der Touristinformation vom Paradeplatz ins Naturparkhaus sorgt der Schriftzug bei Besuchern für Irritationen.

Quelle: Steffen Brost

Bad Düben. Die Stadtverwaltung hat es allerdings nach einem Jahr immer noch nicht geschafft, den Schriftzug "Touristeninformation" von dem Gebäude zu entfernen - ein Ärgernis für die Mieter.

Im Januar 2013 waren die Mitarbeiter der Touristinformation ins Naturparkhaus gezogen. Zwischenzeitlich stand das Objekt leer. Die Stadt schrieb es aus. Doch nur ein Interessent meldete sich: Harald Jentzsch vom Media-Sachsen-Mobilfunk. Der Bad Dübener hatte bis dato sein Ladenlokal am Markt. Doch der Platz war zu klein. Jentzsch griff zu und mietete die Immobilie.

Das Geschäft läuft seither ganz gut. Doch täglich kommen neben Kunden für Internet, Mobilfunk und Telefonie auch ganz andere Besucher: Touristen und Besuchergruppen. "Sie fragen nach Stadtplänen, Fahrkarten für Busse und Bahn oder Urlaubskataloge", erzählt Cornelia Jentzsch. Angelockt werden die Gäste vom großen grünen Schriftzug "Touristinformation", der an dem kommunalen Gebäude prangt. "Mittlerweile habe ich mir ein paar Urlaubskataloge besorgt, um Besuchern das Material geben zu können. Aber leider sind wir nun mal keine Touristinformation und schicken die Gäste weiter ins Naturparkhaus", erzählt Cornelia Jentzsch.

Mehrfach wandte sich das Ehepaar bereits an die Stadtverwaltung, um das Problem zu klären und die Besucher nicht weiter durch den Schriftzug in die Irre zu führen. "Man bat uns, den Namen am Haus selber zu überstreichen, da man seitens der Stadt keine originale Farbe mehr zur Verfügung hat. Doch ich kann doch nicht einfach den Pinsel schwingen und drüber streichen. Es gibt eine Satzung mit vorgeschriebener Gestaltung. Darin wird auch die Farbgebung an Häusern geregelt. Nein, das soll die Stadt mal selber machen oder per Auftrag vergeben. Schließlich sind wir Mieter und nicht Eigentümer des Gebäudes", so Harald Jentzsch. Immer öfter gibt es zudem Beschwerden über die im Haus befindliche öffentliche Toilette. "Die ist verschlossen. Deswegen wundern wir uns nicht mehr, dass manche ihr Geschäft gleich mal hinterm Haus machen", sagt Jentzsch.

Die Stadtverwaltung hat jetzt Abhilfe versprochen. Im Rathaus suche man derzeit nach einer Lösung des Problems. "Bei den Verhandlungen zur Vermietung des Objektes wurde von Familie Jentzsch ein Werbekonzept eingereicht. Das hätte den Schriftzug überdeckt. Doch im Nachgang gab es Änderungen, was zur Folge hatte, dass die Werbung nicht so erfolgen konnte", sagt Silvio Grahle, Leiter Innere Verwaltung. "Deswegen prüfen wir, wie man das Problem lösen kann. Fakt ist, dass der Schriftzug beseitigt werden muss, um künftige Verwechslungen auszuschließen." Steffen Brost

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 19.03.2014
Von Steffen Brost

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