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Sichere Rad- und Fußwege in Bad Düben: Arbeitsgruppe stellt erste Ergebnisse vor

Stadtrat Sichere Rad- und Fußwege in Bad Düben: Arbeitsgruppe stellt erste Ergebnisse vor

Mehr für die Sicherheit von Radfahrern und Fußgängern in Bad Düben tun – das war das Anliegen der Arbeitsgruppe, die sich vor anderthalb Jahren gegründet hat. Jetzt löst sie sich wieder auf. Erste Ergebnisse liegen vor, das Thema ist auf den Weg gebracht.

Im Bereich Windmühlenweg/Gustav-Adolf-Straße wurde die Kennzeichnung des Radweges optimiert.

Quelle: Steffen Brost

Bad Düben. Rund anderthalb Jahre ist es her, seit in Bad Düben auf Initiative der SPD die zeitweilig agierende Arbeitsgruppe zur Verbesserung der Radverkehrsinfrastruktur und des Fußgängerschutzes gegründet wurde. Werner Wartenburger hatte als Beweggründe damals vor allem offensichtliche Problem- und Gefahrenpunkte bei Fuß- und Radwegen in der Kurstadt benannt, die analysiert und beseitigt werden müssten.

Jetzt löst sich das Gremium wieder auf. Aus gutem Grund. Das eigentliche Anliegen ist erfüllt, die Dinge sind auf den Weg gebracht, die nächsten Schritte angeschoben. „Die Verwaltung hat einen Fahrplan, der in den nächsten zwei bis drei Jahren umzusetzen ist“, sagt Michael Seidel. Er ist einer der Akteure in der von Werner Wartenburger geleiteten AG, in der Vertreter fast aller Fraktionen dabei waren.

Pragmatisches Vorgehen

Die AG ging dabei ganz pragmatisch vor: Die Stadt wurde in drei Sektoren (Nord, Süd und Ost) aufgeteilt, Kleinteams analysierten Schwachstellen, prüften die Zuständigkeit. Wo sind Instandsetzungs- oder Ausbauarbeiten notwendig? Wo müssen Beschilderungen optimiert werden? Wo sind Öffnungen von Einbahnstraßen im Innenstadt-Bereich für Radfahrer sinnvoll? Wo sind Lückenschlüsse von Rad- und Fußwegen angebracht? Zudem ging und geht es um eine verbesserte Routenführung im touristischen Radverkehr sowie eine attraktive Anbindung des Burggeländes unter der Muldebrücke. Hinzu kommen Maßnahmen, die in den Verantwortungsbereich des Landesamtes für Straßenbau und Verkehr beziehungsweise Landratsamtes Nordsachsen fallen. So unter anderem die Optimierung des Radverkehrs an der Bitterfelder Straße/Neuhofstraße und die Gleisquerung an der B 183, die Schaffung des Kreisverkehrs am Postweg, die Radwege an der B 107 bis Vorteilkauf, an der B 183 bis Görschlitz sowie an der S 12 bis Schnaditz/Tiefensee.

Erfüllte Projekte

Was steht bisher auf der Haben-Seite? Die Neugestaltung der Anbindungen Windmühlenweg an die Gustav-Adolf-Straße oder Alaunwerksweg an die Bitterfelder Straße. Oder die Beschilderung in den kritischen Bereichen Bockwindmühle und Profiroll. Zudem die vom LaSuv umgesetzte Tempo-70-Regelung auf der Bundesstraße 2 in Höhe Hammermühle. Mit der Verlängerung des Radweges Gustav-Adolf-Straße über den Schleifbach zu den Terrainkurwegen ist für 2017 ein 20 000-Euro-Projekt bereits avisiert. Noch dieses Jahr soll die Lutherstraße als verkehrsberuhigte Zone für Lkw ausgewiesen werden.

Nicht alles konnte umgesetzt werden

Dass nicht alles gelungen ist, müssen die Akteure dennoch einräumen. „So zum Beispiel, am Hotel National einen Fußgängerweg zu installieren. Bisher gibt es dafür keine Lösung, weil die Einsichtbarkeit für Autofahrer nicht gewährleistet werden kann“, sagt Seidel. Natürlich sei es auch wünschenswert gewesen, dass manches schneller umgesetzt werden kann: „Wir haben lernen müssen, dass die Verwaltungsmühlen langsam mahlen.“ Dennoch bleibe die Verbesserung der Bedingungen für die Fußgänger und Radfahrer ein permanentes Thema, an dem der Stadtrat dran bleibe. Mit Heike Dietzsch hätten die Räte in der Verwaltung auch weiter eine Ansprechpartnerin.

Von Kathrin Kabelitz

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