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Bad Düben So schön wird Dübens nördliches Wohngebiet
Region Bad Düben So schön wird Dübens nördliches Wohngebiet
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13:58 19.05.2015
Neu gepflastert: Vor der Oberschule gibt es jetzt erstmals Stellplätze für Autos. Quelle: Nico Fliegner

Zwischen Schule und Happy-Cent-Markt ist der Platz vollständig gepflastert worden. Kein Vergleich mehr zu vorher, als alte Betonplatten das Bild bestimmten. Zudem sind Stellplätze für Autos neu entstanden und damit letztlich mehr Platz geschaffen worden für die Autos des Lehrerpersonals und Kunden des Marktes. Hinzu kommen moderne Geländer, an denen Kunden ihre Fahrräder abstellen und anschließen können.

Auch der Platz vor ehemals Schlecker, nur wenige Meter weiter, erstrahlt inzwischen in neuem Glanz: Modernes Pflaster, leicht zu bewältigende Stufen und ein barrierefreier Aufgang für Rollstuhlfahrer, Rollator-Nutzer und Kinderwagen sind entstanden. Was noch fehlt, ist die Gestaltung der Fläche, wo sich früher die Parkplätze befanden, sowie die Busbuchten am "Poly", die derzeit im Bau sind, und letztlich die Grüngestaltung, wofür Platz vorgesehen ist.

"Die Arbeiten liegen gut im Zeitplan", sagt Markus Krisch, stellvertretender Leiter des Bau- und Bürgeramtes in der Bad Dübener Stadtverwaltung. In den nächsten drei Wochen wird die umfangreiche Baumaßnahme beendet - und damit pünktlich zu Beginn des neuen Schuljahres. Lediglich Restarbeiten würden dann das Tagesgeschäft bestimmen, aber den Verkehr und die Nutzung des neuen Areals nicht weiter beeinträchtigen.

Die Stadtverwaltung hatte die Neugestaltung des sogenannten "Schulcampus" - so wird das gesamte Gelände bezeichnet - seit Langem auf dem Schirm, musste aber genau so lange warten, bis das Projekt in das Städtebauprogramm Ost aufgenommen wurde. Denn die Kosten sind mit etwa 582 000 Euro erheblich, obwohl ein Teil der Fördermittel erst 2015 fließen wird. Die Stadt hatte sich aber entschieden, trotzdem in vollem Umfang zu bauen, übernahm die Vorfinanzierung in Höhe von rund 160 000 Euro. Andererseits hätte die Stadt das Projekt auf zwei Jahre verteilen müssen.

Die Baumaßnahme wertet nunmehr das gesamte Wohngebiet maßgeblich auf. Davon dürfte auch die verwaiste Schlecker-Immobilie profitieren. Ein Manko bleibt dennoch: Das äußere Erscheinungsbild des Happy-Cent-Marktes, in dem sich früher die Kaufhalle befand. An dem Objekt hat sich seit Jahren nichts verändert. Es kommt immer noch so grau und trist daher. Nach LVZ-Informationen sind seitens des Eigentümers auch keine Investitionen geplant. Der Stadtverwaltung ist die Immobilie seit Langem ein Dorn im Auge. Sie hätte das Objekt am liebsten käuflich erworben und anschließend abgerissen und die Fläche begrünt. Das stellte sich aber als zu teuer heraus.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 09.08.2014
Von Nico Fliegner

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