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Bad Düben Stadtverwaltung in Bad Düben will Posten für einen Innenstadt-Manager schaffen
Region Bad Düben Stadtverwaltung in Bad Düben will Posten für einen Innenstadt-Manager schaffen
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00:18 25.01.2016
Der Stadteingang von Bad Düben mit Naturparkhaus und Touristinfo. Quelle: Wolfgang Sens
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Bad Düben

Die Stadt Bad Düben will in das Landesförderprogramm „Attraktive Stadt und Ortsteilzentren“. Bis 29. Februar müssen die Unterlagen bei der Sächsischen Aufbaubank (SAB) sein. Ziel des Programms ist die Stärkung von zentralen Versorgungsbereichen im Stadtzentrum beziehungsweise für Stadtteilzentren, die von gewerblichem Leerstand betroffen sind. Zuwendungsfähig sind Investitionen zur Aufwertung dieser Gebiete. Angelegt ist das Programm für einen Zeitraum bis voraussichtlich 2026. Finanziell bewegen sich die Vorstellungen derzeit in einem Rahmen zwischen drei und vier Millionen Euro. In die Kosten teilen sich Bund, Land und Kommune zu je einem Drittel. Förderfähig sind beispielsweise Bauvorhaben für privatwirtschaftlich nutzbare Gebäude, Sicherungsmaßnahmen und nicht investive Vorhaben.

Hintergrund für die neue Ausrichtung: Bisherige Förderprogramme laufen für Bad Düben aus. Die städtebauliche Sanierungs- und Erneuerungsmaßnahme ist so gut wie abgeschlossen, das Stadtumbaugebiet Bildungscampus wird vermutlich bis 2018 fertig sein. „Jetzt geht es konkret um die Aufwertung der Innenstadt“, sagt Dübens Bauamtsleiterin Heike Dietzsch. In dieser Woche gab es zu diesem Thema eine Abstimmungsrunde mit der Innenstadtinitiative, den Stadträten und der Deutschen Stadt- und Grundstücksentwicklungsgesellschaft (DSK). Für letztere stellte Katrin Mörer das Konzept anlässlich eines Ideenworkshops vor. Stärken und Schwächen wurden dabei herausgearbeitet, die Gebietskulisse festgelegt. „Sie erstreckt sich im Wesentlichen auf einen großen Teil der Innenstadt, aber auch bis zum Kurgebiet. Die Vernetzung zwischen Innenstadt und Kurgebiet soll sich verbessern“, so Dietzsch.

Einheitlichkeit in puncto Öffnungszeiten und Zusammenspiel zwischen kulturellen Einrichtungen wie Museum, Naturparkhaus und den Geschäften in der Innenstadt, die Forderung nach einer besseren Anbindung des ÖPNV nach Sachsen-Anhalt und nach Leipzig – Schwerpunkte wie diese kamen im Workshop zur Sprache. Die Anforderung eines Ansprechpartners könnte künftig ein Innenstadt-Manager übernehmen, so der Vorschlag der Verwaltung. Eine Person oder ein Büro, wo Projektideen zur Belebung der Innenstadt entwickelt werden.

Das DSK-Büro wird den Antrag mit Maßnahmen untersetzen, nach Stadtrats-Beschluss geht das Papier an die SAB. In der nächsten Woche sind Bürgermeisterin, Bauamtsleiterin und DSK-Vertreter zu einem Vorgespräch im Innenministerium, um Eckpunkte vorzustellen. Mit einem Bescheid ist nicht vor Sommer zu rechnen.

Von Kathrin Kabelitz

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