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Stiftung gegründet: Köhlerei am Eisenhammer will altes Handwerk erhalten

Dübener Heide Stiftung gegründet: Köhlerei am Eisenhammer will altes Handwerk erhalten

Zur Köhlerei Eisenhammer in der Dübener Heide ist jetzt eine Stiftung dazugekommen. Diese will einen wichtigen Beitrag leisten, die einmalige Industrieanlage der Köhlerei und das alte Köhlerhandwerk zu erhalten und das Wissen um die aussterbende Zunft an die junge Generation weiterzugeben.

Handschlag: Tornaus Ortsbürgermeister Udo Reiss und Köhlerein Norma Austinat haben die feierliche Erklärung der Stiftung Köhlerei Eisenhammer unterzeichnet.

Quelle: Steffen Brost

Bad Düben/Tornau. Seit einigen Tagen gib es die gemeinnützige Stiftung Köhlerei Eisenhammer. Das teilte Besitzerin Norma Austinat mit. Die Stiftung mit Sitz der Köhlerei Eisenhammer an der B 2 zwischen Bad Düben und Lutherstadt Wittenberg möchte die Gestaltung eines Anlaufpunktes, einer Begegnungsstätte für interessierte Menschen unterstützen und auch einen Ort des Innehaltens schaffen. Die Stiftung will in der Zukunft einen wichtigen Beitrag leisten, die einmalige Industrieanlage der Köhlerei und das alte Köhlerhandwerk zu erhalten und das Wissen um die aussterbende Zunft an die junge Generation weiterzugeben.

„Angesichts der Tatsache, dass in ganz Deutschland nur eine Handvoll Köhlereien überlebt haben und um dieses Erbe zu bewahren, sehe ich es als Pflicht an, dafür einzutreten, dass ein derartiger Schatz an Wissen und immateriellem Wert unserer Gesellschaft auch für zukünftige Generationen erhalten bleibt und vor allem gelebt wird. Angesichts der Entwicklung rund um das Köhlerhandwerk wurde dieses 2014 in das immaterielle europäische Kulturerbe aufgenommen. Dieser Fakt zeigt eindrucksvoll, wie wichtig der Erhalt dieser Zunft ist“, sagte Norma Austinat.

Gemeinsam mit ihrem Mann Jörn will die Köhlerin in Zukunft Menschen einladen, eine Reise in die Vergangenheit anzutreten, um alte Werte und das alte Handwerk zu erfahren. „Wir möchten Handwerk und Menschsein miteinander verbinden und eine Plattform der Vielfalt schaffen“, so Norma Austinat weiter.

Bereits am kommenden Sonnabend öffnet die Köhlerei Eisenhammer wieder ihre Tore zum ersten Köhler-Weihnachtsmarkt. Um 11 Uhr geht es mit zahlreichen Ständen los. Um 13 Uhr spielt auf der Waldbühne die Blaskapelle Authausen, um 15 Uhr wird mittelalterliche Spielmannskunst gezeigt.

Von Steffen Brost

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