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Bad Düben Tante Astrid ist zurück
Region Bad Düben Tante Astrid ist zurück
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16:35 19.05.2015
Spielstunde: Bad Dübens Bürgermeisterin Astrid Münster fühlt sich pudelwohl zwischen den Mädchen und Jungen im "Märchenland". Quelle: Steffen Brost

"Frau Münster war damals in der Gruppe der Zwei- bis Dreijährigen. Gemeinsam mit Vera Mittelfeld war sie für die Kinder verantwortlich, spielte und bastelte mit ihnen, servierte Essen und ging mit ihnen aufs Töpfchen. Damals versprach sie, ein Jahr später wiederzukommen, um zu schauen, wie sich die 15 Mädchen und Jungen entwickelt haben", sagte Kita-Leiterin Sieglinde Wuttke.

Neugierige Blicke erntete Münster, als sie an ihrem Einsatztag kurz nach 8 Uhr in die Gruppe kam. Viel Zeit zum begrüßen blieb nicht. Sofort begann die Kinderbespaßung unter Leitung von Gruppenleiterin Vera Mittelfeld und der Auszubildenden Eva Diemer. Nach dem Begrüßungslied ging es an die Mini-Tische zum Malen und Basteln.

Der dreijährige Jaroslaw sowie die beiden zweijährigen Simon und Hanna nahmen den Besuch aus dem Rathaus gleich voll in Beschlag. Geduldig schaute sich das Quartett ein Bilderbuch an. Münster erklärte die Tiere und was für Geräusche sie machen. "Ich bin gerne hier. Schließlich habe ich auch in meiner Familie mit meinen zwei Nichten zwei kleine Racker, die regelmäßig zu Besuch sind und dann Beschäftigung brauchen. Trotzdem würde ich diesen Beruf nicht auf Dauer aushalten. Meinen Respekt den Erzieherinnen, die tagtäglich mit den Kindern umgehen", lobte Münster.

Nach der Bücherschau folgte der Maltisch. "Wir gestalten heute eine Sommerwiese und haben das schon vorbereitet. Die Bürgermeisterin klebte fleißig Blumen und Papier-Frösche auf. Später stand das Mittagessen auf dem Tisch. Auch hier half die Stadtchefin geduldig mit. Am Ende des Berufetausches ist Kita-Chefin Wuttke zufrieden: "Sie hat das richtig toll gemacht. Wenn sie mal nicht mehr Bürgermeisterin sein will, wir nehmen sie gerne."

Auch in diesem Jahr lädt die Liga der Freien Wohlfahrtspflege zum fünften Mal in Folge zur Aktion "Perspektivwechsel" ein. Vertreter aus Politik und Verwaltung, Gesundheits- und Sozialkassen sowie Wirtschaft und Medien erhalten die Möglichkeit, für einen Tag in sozialen Einrichtungen und Diensten mitzuarbeiten. Den Teilnehmenden sollen so die Leistungen sozialer Arbeit verständlicher werden und die Chance eröffnen, eigenes Handeln aus einem neuen Blickwinkel zu betrachten.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 28.06.2013

Steffen Brost

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