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Teure Essensbeiträge: Fraktionen wollen Zuschuss der Stadt prüfen

Teure Essensbeiträge: Fraktionen wollen Zuschuss der Stadt prüfen

Wenn sich Bad Dübens Stadträte am Donnerstag zu ihrer letzten Sitzung im Jahr 2014 treffen, werden Elternvertreter der Kindertagesstätten "Märchenland" und "Spatzenhaus" sowie der Grund- und Oberschule dabei sein.

Bad Düben. Wie berichtet, sorgen die für Januar geplanten Kostensteigerungen für Kinder-Betreuung und Essensversorgung für heftige Kritik und sind Thema im nichtöffentlichen Teil der Sitzung. In einem Schreiben an die Stadträte forderten die Eltern eine Rücknahme der Beiträge und eine Beteiligung oder Übernahme der Kosten beim Essen durch Stadtverwaltung oder Kita-Träger.

Die Resonanz bei den Fraktions-Chefs ist unterschiedlich. "Natürlich müssen wir nachdenken, ob die Stadt einen prozentualen Anteil übernehmen kann. Das hängt aber davon ab, wie wir den Haushalt für 2015 aufstellen", sagt Uwe Kulawinski (FWG). Bei einem Treff der Eltern machten sich Vertreter seiner Fraktion ein Bild. "Wir wollen eine vernünftige Lösung, müssen auch über Sozialfälle nachdenken", so Kulawinski. Lösungsansätze seiner Fraktion sehen auch die Eltern in der Pflicht, zum Beispiel, was die Wahl des Essensanbieters betreffe oder die Gestaltung des Vespers.

Der Fraktion SPD/Bürgerkreis stößt bitter auf, dass erst die Initiative der Eltern den Stein ins Rollen gebracht hat. "Dass wir in der Summe der Beiträge für Kita und Essen im Vergleich zu anderen an der Spitze liegen, war so nicht klar", kritisiert Stefan Lange. Deshalb würde der Stadtrat immer wieder darauf drängen, vor derartigen Entscheidungen Vergleichszahlen zu bekommen, damit eine Einordnung möglich sei. Es gehe aber nicht darum, die Gebührensatzung zu ändern. Wichtiger sei, die Eltern zu unterstützen, beispielsweise das Modell Eilenburg zu prüfen, inwieweit die Stadt prozentual dazu zahlen könne. Unter dem Blickwinkel der ungewollten Spitzenstellung der Kurstadt in Nordsachsen erkennen auch die Linken ein Problem. Andreas Flad sagt aber: "Der Spielraum ist sehr eng. Für uns ist es wichtig, das Ganze so verträglich wie möglich zu gestalten. Dennoch können wir vom Wunschdenken allein nicht leben." Die CDU-Fraktion wollte sich im Vorfeld nicht äußern. "Nachdem der Stadtrat sich eine Meinung gebildet hat, stehen wir zur Verfügung", so Mike Kühne.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 11.12.2014
Von Kathrin Kabelitz

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