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Bad Düben Tischlerei Schneider in Laußig gewährt einen Blick hinter die Kulissen
Region Bad Düben Tischlerei Schneider in Laußig gewährt einen Blick hinter die Kulissen
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12:00 18.01.2016
Tischlergeselle Mario Schneider (Mitte) zeigt Justin Krüger (links) aus Glaucha und Mika Heller aus Kossa den richtigen Umgang mit Werkzeugen bei der Holzbearbeitung. Quelle: Steffen Brost
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Laußig

Großer Andrang in der Tischlerei- und Restaurationswerkstatt von Siegmund Schneider in Laußig: Auf dem neuen Betriebsgelände des ehemaligen Agrochemischen Zentrums (ACZ) hatte das kleine Familienunternehmen zum handwerklichen Neujahrsempfang eingeladen. „Wir freuen uns über so viel Zuspruch. Der heutige Empfang ist auch ein kleiner Dank an unsere Kundschaft, die uns schon jahrelang die Treue hält“, freute sich Silvana Schneider. Im Oktober 2014 machte Tischlermeister Siegmund Schneider in einer ehemaligen Autowerkstatt die neue Betriebsstätte auf.

Auf 70 Quadratmetern Fläche hatte Schneider 2006 einst begonnen. Mittlerweile sind daraus 3000 Quadratmeter geworden. Das Laußiger Familienunternehmen floriert und hat sich auf den individuellen Möbelbau nach Kundenwunsch spezialisiert. Mit der Restauration alter Möbel ist in der Vergangenheit ein weiteres Standbein dazugekommen. „Der Charme der fünfziger und sechziger Jahre liegt voll im Trend. Immer mehr entdecken auf dem Boden alte Möbel ihrer Eltern oder haben altes Mobiliar geerbt, was sie bei uns wieder aufarbeiten lassen. Wir haben mit der Restauration von historischen Möbeln viel zu tun. Unser ältestes Stück war ein Herrenschrank von 1845, den jemand erbte und wieder aufgearbeitet haben wollte“, erzählte Schneider. Glückwünsche gab es nicht nur von Kundschaft und Geschäftspartnern, sondern auch von Laußigs Bürgermeister Lothar Schneider (parteilos). Der lobte den Mut der Schneiders, sich in der heutigen Zeit zu modernisieren und zu erweitern.

Im Rahmen des Neujahrsempfanges erhielten die Besucher und Gäste nicht nur einen umfassenden Eindruck vom Leistungsspektrum des Unternehmens, sondern konnten auch den Klängen der Schenkenberger Blasmusiker lauschen, Kaffee und Kuchen genießen und einen Blick in die Ausstellungsräume werfen.

Mit Sohn Mario klopft bei den Schneiders bereits die nächste Generation an die Tür. Der 28-Jährige absolvierte bis 2009 eine Tischlerlehre und arbeitet seitdem im Familienbetrieb mit. Der Juniorchef kümmerte sich an diesem Tag vor allem um das junge Publikum. In der Kindertischlerei half er dem siebenjährigen Justin und dem achtjährigen Mika beim Umgang mit den Werkzeugen. Und vielleicht klopfen mit den beiden Nachwuchstischlern irgendwann später die nächsten Lehrlinge an die Tür der Schneiders in Laußig.

Von Steffen Brost

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