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Tödlicher Unfall auf Baustelle: Arbeiter wird bei Bad Düben von Baggerschaufel erschlagen

Tödlicher Unfall auf Baustelle: Arbeiter wird bei Bad Düben von Baggerschaufel erschlagen

Ein tragischer Unglücksfall hat sich Freitagnachmittag auf der Deichbaustelle bei Glaucha nah Bad Düben (Kreis Nordsachsen) ereignet. Dabei kam der Mitarbeiter eines Dresdner Planungsbüros ums Leben.

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Der Unfallort am Freitagabend 18 Uhr. Von diesem Bagger löste sich die Schaufel (rechts), die den Mitarbeiter des Planungsbüros unter sich begrub.

Quelle: Nico Fliegner

Bad Düben. Von einem Bagger hatte sich die Schaufel gelöst und den 47-Jährigen erschlagen, er war nach Polizeiangaben sofort tot. Die Kriminalpolizei Leipzig hat die Ermittlungen übernommen.

Um 14.55 Uhr ging der Notruf von der Deichbaustelle an der Bundesstraße 107, zwischen der Mühle Wolkwitz und dem Ortseingang Glaucha am alten Muldearm, in der Rettungsleitstelle Delitzsch ein. Seit mehreren Wochen ist die Firma Bau- und Haustechnik Bad Düben dort damit beschäftigt, den Deich zu stabilisieren. Wenige Minuten nach der Alarmierung trafen Rettungskräfte, Polizisten und Feuerwehrleute am Unglücksort ein. Für den Mann aus Dresden kam jedoch jede Hilfe zu spät.

Wie ein Polizist vor Ort berichtete, führte eine Aneinanderreihung unglücklicher Umstände zu dem Unfall. Der Mann bewegte sich im sogenannten Schwenkbereich des Baggers, als sich die Schaufel des großen Baugerätes plötzlich löste und ihn unter sich begrub. Die Schaufel, mit der Erde ausgehoben wird, war aus bisher noch ungeklärter Ursache vom Ausleger abgegangen und zu Boden gefallen.

Das Opfer hätte sich Polizeiangaben zufolge in diesem Bereich nicht aufhalten dürfen.Vor allem sorgte jedoch die abgelöste Baggerschaufel für Diskussionen. "Keiner kann sich im Moment erklären, wie das passieren konnte. Das geht eigentlich gar nicht, weil sie eingehangen und mit Bolzen befestigt ist", so Bernd Klose, der Leiter des Eilenburger Polizeireviers, der ebenfalls vor Ort war. Am Abend kamen dann noch Kriminalisten und Rechtsmediziner zum Unfallort. Die B 107 musste bis in die späten Nachtstunden beidseitig voll gesperrt werden. Dübener Feuerwehrkameraden haben den Unfallort ausgeleuchtet.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 25.01.2014

Frank Pfütze

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