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Tonnenweise kleines weißes Konfetti zur Frauentagsfeier in Authausen

Tonnenweise kleines weißes Konfetti zur Frauentagsfeier in Authausen

„Je mehr ihr mitmacht, umso weniger haben wir zum Schluss an", gab Präsident Jens Mühlbach vom Söllichauer Karnevalverein den weiblichen Gästen zu verstehen, die zur großen Frauentagsparty nach Authausen gekommen waren.

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Die Männer vom Söllichauer Karnevalverein gaben zur Frauentagsfeier in Authausen alles.

Quelle: Heike Nyari

Authausen. Und der Mann hielt sein Wort. Als das Programm der Söllichauer begann, befanden sich die weiblichen Gäste schon in Höchstform, denn in den zurückliegenden beiden Stunden waren sie von zwanzig „Authausener Sahneschnitten", wie Conny Winter aus Görschlitz sie betitelte, von vorn und hinten verwöhnt worden.

Im Eintrittpreis war ein vorzügliches Dreigängemenü vom Landgasthof Pressel enthalten, dass von männlichen Gemeinderatsmitgliedern und „Jungnachbarn" aus Authausen liebevoll serviert wurde. Allen voran stiefelte Bürgermeister Lothar Schneider, den man später auch beim Getränkemixen an der Bar und beim Sektgläserpolieren in der Küche erspähen konnte.

„Es ist genial und die Jungs machen das richtig gut", freute sich Ursula Uhlig aus Bad Düben, die mit einer Frauensportgruppe ins Heidedorf gekommen war.

Kaum war das letzte Geschirr von den Tischen geräumt, war die Tanzfläche gerammelte voll, denn DJ Mario heizte den Mädels so richtig ein. Als die Söllichauer Karnevalmänner die Bühne des Geschehens betraten, brach ein regelrechter Jubel aus. „Es hat draußen lange nicht geschneit und da dachten wir uns, wir bringen Euch etwas Weißes mit", hieß es. Dann flog plötzlich „tonnenweise" kleines weißes Konfetti auf die 180 Frauen hernieder und so manche Handvoll der kleinen fiesen Schnipsel verirrte sich im tiefen Dekortee einiger Weiblichkeiten.

Es gab kaum Zeit, sich vom ersten Schrecken zu erholen, denn schon zeigten die Altocker von ACDC, was sie auf dem Kerbholz haben. Die machten ihre Sache so gut, dass sie nicht ohne Zugabe den Raum verlassen durften. Zu diesem Zeitpunkt drängten sich sieben fleißige Authausener Männer in der Küche, um einen Riesenberg Abwasch zu bewerkstelligen. An der Bar mixten die Gemeinderatsmitglieder Maik Mittmann und Ralf Uber flüssige Köstlichkeiten und René Füßler machte sich mit vollem Tablett auf den Weg zu den Tischen. „Es macht mir Spaß, die Frauen zu verwöhnen", schmunzelt der Fünfundzwanzigjährige, der sich schon öfter unter die charmanten Servierer mischte.

Wenig später kamen die Söllichauer Männer in neuem Outfit wieder zum Vorschein. Bei der folgenden spaßigen Nummer sollten die Frauen endlich erfahren, was unter einem Schottenrock ist. Vor jedem Schotten kniete eine Dame, die mal fühlen durfte und zum Vorschein kamen z.B. eine Banane, ein Würstchen, Knoblauch und Schnapspullis.

Tchja, und nun sollten die Damen zeigen, was sie so drunter tragen. Lothar Schneider und Andre Jungk wurden nach vorn gebeten und mussten in einem Wettstreit gegeneinander antreten. Sieger sollte derjenige werden, der am Ende die meisten Zwillingsmützen von den weiblichen Gästen ergattern konnte. Wie viele Büstenhalter die beiden Herren schließlich in ihrem Arm hielten, soll an dieser Stelle ein Geheimnis bleiben. Jedoch, so viel sei verraten, der Bürgermeister lag mit seinen Errungenschaften nur knapp hinter seinem Konkurrenten.

Der King of pop lebt - jedenfalls in Authausen. Zur vorgerückten Stunde erlebten die Frauen eine tolle Michael Jackson Darbietung und es hielt niemanden mehr auf seinem Platz. Der Saal tobte nun entgültig und man müsste meinen, es kann keine Steigerung mehr geben. Doch nach ein paar Tanzrunden stürmten die Elferratsmitglieder noch einmal den Saal. Als Village people lösten sie nun ihr am Anfang der Show gemachtes Versprechen ein und zeigten, was handfeste Männer aus der Dübener Heide „darunter" zu bieten haben.

„Es war alles super toll", schwärmte Ellen Rudolph aus Löbnitz. Auch Jutta Seidel aus Bad Düben, die bereits ihre achte Frauentagsfeier in Authausen erlebte, war des Lobes voll. Dem konnte sich Jeannette Schneider aus Bad Düben nur anschließen: „Essen, Programm, Stimmung und Blümchen für die Frauen - alles hat gepasst".

Heike Nyari

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