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Bad Düben Umweltgedanken zur Sommerkirche
Region Bad Düben Umweltgedanken zur Sommerkirche
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17:10 20.07.2011
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. „Die Bewahrung der Schöpfung ist unser ureigenes Anliegen und ich denke, es bietet sich an, verschiedene Umweltthemen aufzugreifen", erklärt Anette Uhle.

Zur kompetenten Unterstützung konnte kürzlich Siegrun Höhne im Görschlitzer Bürgerhaus begrüßt werden. Sie arbeitet in der Fachstelle Kirchliches Umweltmanagement Grüner Hahn der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland an der Evangelischen Akademie Sachsen-Anhalt. Der Grüne Hahn klärt Gemeinden und Einrichtungen in Fragen der Energieeffizienz auf, unterstützt Umweltaktionen und vermittelt fachliche Beratung. Landwirt Matthias Reiter berichtete über die Biogasanlage der Presseler Landwirtschafts GmbH, die 4 370 000 Kilowattstunde pro Jahr ins Stromnetz einspeist.

„Nicht erst die Nuklearkatastrophe in Japan zeigt, wie machtlos wir Menschen bei allen technischen Errungenschaften im Falle des Falles sind. Tier- und Pflanzenarten verschwinden lautlos von unserem Planeten, Stürme, Dürren und Überschwemmungen scheinen sich zu häufen, unzählige Menschen sind auf der Flucht", machte Siegrun Höhne die globalen Probleme deutlich. „Das kirchliche Umweltmanagement kann die Welt nicht retten, aber wir können helfen, guten Willen zu guten Taten werden zu lassen." Der Grüne Hahn möchte Gemeinden und Organisationen unterstützen, ihr eigenes Handeln zu überdenken und zu verbessern.

Doch ist es nicht so, dass Kirchgemeinden schon von sich aus auf die Umwelt achten? „Trotzdem", so war sich die Referentin sicher, „wird oftmals Energie verschwendet und unnötiger Müll verursacht." Das geschehe meistens aus Gewohnheit oder aus Unwissenheit. Höhne schlug daher vor, im Kirchenkreis Umweltbeauftragte zu finden. Diese Menschen sollten sich die Arbeit machen, um bei einer Bestandsaufnahme Einsparpotenziale aufzuzeigen. Es seien oft einfache Dinge, die helfen, Energie optimaler zu nutzen, zum Beispiel die Reinigung sämtlicher Lampen, Überprüfung veralteter Elektrik, Papiereinsparung. Manchmal sei es von Vorteil, in eine neue Heizungsanlage zu investieren oder die Fenster auszutauschen.

Den Ausführungen der Umweltexpertin konnte sich Anette Uhle nur anschließen und sie versprach, dass man sich aktiv einbringen werde. „Wir wollen als Kirchgemeinde mit gutem Beispiel vorangehen und haben bereits komplett auf Grünen Strom umgestellt", so die Pfarrerin.

Heike Nyari

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