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Bad Düben Und klick! Ein Dübener und seine Brücke
Region Bad Düben Und klick! Ein Dübener und seine Brücke
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00:38 20.09.2015
Hobbyfotograf Rainer Gottwald hielt den Bau der neuen Dübener Muldebrücke im Bild fest. Heute, 20 Jahre später, eröffnet er eine Ausstellung dazu. Quelle: Wolfgang Sens
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Heute um 19 Uhr ist Eröffnung. Rainer Gottwald, der die meisten der über 100 Fotos, die auf 26 Tafeln präsentiert werden, selbst fotografiert und die restlichen zumindest organisiert hat, berichtet gegenüber der LVZ: "Wenn man 75 Jahre ist, da schaut man sich auch gern mal die Fotoalben vergangener Jahrzehnte an." Und dabei sei ihm aufgefallen, dass das Brückenfest und damit der Bau der neuen Muldebrücke im 100. Jahr der Kur selbst auch ein kleines Jubiläum feiert. Die Muldequerung ist 20 Jahre alt. Das schien dem Hobbyfotografen Anlass genug für eine kleine Fotodokumentation. Mit der Idee stieß er auf offene Ohren, nicht nur in Bad Düben, sondern auch beim Landesamt für Straßenbau und Verkehr in Leipzig. "Ich habe mit diesem Kontakt aufgenommen und sehr viel Unterstützung bekommen", lobt Rainer Gottwald, der in Görschlitz aufwuchs und seit Anfang der 1960er-Jahre in Bad Düben wohnt.

Von 1960 bis 2000 ist er jeden Tag über diese Brücke zur Arbeit zum heutigen Profiroll gefahren. "Als die Brücke gebaut wurde, hatte ich jeden Tag zumindest eine kleine Knipse dabei", erzählt Gottwald. Er hat sich mit inzwischen rund 30 Fotoausstellungen einen Namen gemacht - vor allem zur Dübener Heide, aber auch mit solchen wie seiner bisher letzten Schau im Jahr 2014, die dem Bad Dübener Willy Winkler galt.

Bei der aktuellen Dokumentation stellt Gottwald erstmals ein Bauwerk in den Mittelpunkt. "Es gibt nur wenige Texte, denn die Bilder sprechen weitgehend für sich", ist er überzeugt. So sei vom Abriss über den Stahl- und Unterbau, das Asphaltieren bis hin zum Brückenfest alles dokumentiert. Um auch Fotos von Standorten zu bekommen, die der Allgemeinheit nicht zugänglich waren, habe er damals einfach Bauarbeiter angesprochen und gebeten: "Drück mal drauf", erinnert er sich.

Den Einblick in die Geschichte der Muldebrücke, die bis heute ein repräsentatives Eingangstor zur Stadt Bad Düben bildet, gibt es bis 24. Oktober immer zu den Öffnungszeiten des Naturparkhauses, also montags bis freitags von 10 bis 17 Uhr, sonnabends von 10 bis 16 Uhr und am Sonntag, dem 4. Oktober, von 10 bis 16 Uhr. Der Eintritt ist frei. if

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 18.09.2015

Ilka Fischer

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