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Bad Düben Von Ateritz bis Zadlitzbruch - neue Ausstellungen in Bad Düben
Region Bad Düben Von Ateritz bis Zadlitzbruch - neue Ausstellungen in Bad Düben
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14:02 19.05.2015
Am Presseler Teich ist Bernd Hoffmann gern unterwegs. Nach einem Streifzug ist dieses Bild entstanden. Es hat den schlichten Titel "Presseler Teich, 2009". Quelle: Privat

Dort präsentieren bereits morgen Abend die Künstlerinnen Erdmute Peuker aus Rotta und Marion Berthold aus Wartenburg eine Auswahl ihrer Bilder unter der Überschrift: "Schöne Aussichten in farbigen Impressionen". Die Vernissage, Beginn um 19 Uhr, wird musikalisch vom Streichquartett Polymenia begleitet, dessen Mitglieder Angehörige des MDR-Sinfonieorchesters sind.

Die beiden Damen sind keine Unbekannten - zumindest im anhaltinischen Teil der Dübener Heide. Erdmute Peuker ist die Vorsitzende des Fördervereins zur Kultur- und Denkmalpflege Rotta, gestaltet unter anderem gefragte Konzerte und war viele Jahre Mitglied des Rundfunkkammerorchesters. Seit 2006 beschäftigt sie sich intensiv mit der Malerei. So lernte sie den Heidemaler Wolfgang Köppe kennen, der bis heute ihr Mentor ist. In insgesamt fünf Ausstellungen in Gräfenhainichen, Wittenberg und Leipzig konnte sie bereits ihre Bilder der Öffentlichkeit zeigen.

Marion Berthold wiederum nimmt seit zwei Jahren gemeinsam mit Erdmute Peuker die Anregungen des Heidemalers auf. Besonders begeistert sie die Aquarelltechnik und das Spachteln mit Ölfarbe. Nebenbei verwandelt die gelernte Pädagogin Ton in imposante Figuren.

Wer noch mehr Malerei erleben möchte, insbesondere Motive aus der Dübener Heide, ist Pfingstmontag um 15 Uhr auf der Burg Düben richtig. Dort wird die Sonderausstellung mit Bildern des Leipzigers Bernd Hoffmann eröffnet. Seit Mitte der 1980er-Jahre zählen Malen und Zeichnen neben Wandern und Naturerkundungen zu seinen Hobbys. Bei zahlreichen Ausflügen durchquerte er die Dübener Heide, in der ihm mittlerweile kein Fleck unbekannt sein dürfte. So reichen seine skizzenhaften Aquarelle, auf denen er die naturräumliche Schönheit dieser Region und Veränderungen darstellt, vom Roten Ufer bei Bad Düben bis nach Lubast und zur Mühle in Ateritz. In über 60 Bildern kann sich jetzt der Betrachter selbst ein Bild von seinem Können machen. Der zeitliche Rahmen wird von 1987 bis 2013 gespannt.

Bernd Hoffmann, der 1967 sein Hochschulstudium zum Diplom-Landwirt abschloss und bis 1991 auf einem Volksgut in Plaußig arbeitete, ist Mitglied im Naturschutzbund und war bis 2008 Leiter der Naturschutzstation des Zweckverbandes Parthenaue in Plaußig bei Taucha. Für seine ehrenamtliche Tätigkeit erhielt er 2012 im Bereich Naturschutz den Mühlenpreis des Landkreises Nordsachsen.

Die Ausstellung "Schöne Aussichten in farbigen Impressionen" im Naturparkhaus, Neuhofstraße 3 a, ist bis 25. Juli zu sehen. Auch Pfingstmontag hat das Haus in der Zeit von 10 bis 16 Uhr geöffnet. Neben der neuen Bilder-Ausstellung hat die multimediale Dauerausstellung über den Naturpark geöffnet. Der Eintritt ist frei. Die Ausstellung "Von Ateritz bis Zadlitzbruch - die Landschaft der Dübener Heide in Bildern von Bernd Hoffmann" wird bis zum 28. September im Landschaftsmuseum der Dübener Heide auf der Burg Düben gezeigt. Pfingstsamstag ist von 13 bis 17 Uhr, Pfingstsonntag von 11 bis 17 Uhr und Pfingstmontag von 10 bis 17 Uhr geöffnet.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 05.06.2014
Von Nico Fliegner

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