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Was für ein Heide Spa(ß) – zehn Jahre Vier-Sterne-Hotel in Bad Düben

Tourismus Was für ein Heide Spa(ß) – zehn Jahre Vier-Sterne-Hotel in Bad Düben

Seit zehn Jahren gibt es das Vier-Sterne-Hotel am Heide Spa in Bad Düben – das einzige dieser Kategorie in der Region. Dabei war der Bau anfangs umstritten. Der Beherbergungsbranche in der Kleinstadt ging es nicht besonders gut. Heute gilt das Hotel mit seiner aktuell 85-prozentigen Auslastung als Erfolgsgeschichte.

Zahlreiche Gäste bei der Geburtstagsparty anlässlich zehn Jahre Hotel am Heide Spa in Bad Düben. Am Rednerpult: Kurdirektor Ole Hartjen.

Quelle: Wolfgang Sens

Bad Düben. Sommerlich, geradezu heiß war es vor zehn Jahren, als das Hotel am Heide Spa in Bad Düben eröffnet wurde. Sommerlich war es auch am Montag, als Kurdirektor Ole Hartjen mit Gästen aus Politik und Wirtschaft eine Geburtstagsparty anlässlich zehn Jahre Hotel im Garten der Sinne feierte. Darunter waren auch 50 Stammgäste, also jene, die regelmäßig in der Vier-Sterne-Herberge kurzurlauben.

Dabei war das Hotel anfangs ziemlich umstritten in der Kurstadt. Hotels gab es bereits und die sowie das übrige Beherbergungswesen liefen vor allem in den 1990er-Jahren eher schlecht als recht. An den Erfolg glaubten viele nicht. Aber „die Visionäre von damals haben auf das richtige Pferd gesetzt“, sagte Bad Dübens Bürgermeisterin Astrid Münster (FWG). Die Eröffnung vor zehn Jahren sei eine ihrer ersten Amtshandlungen als neue Bürgermeisterin gewesen – frische 22 Tage war sie Stadtchefin, „ein Highlight für mich“. Am Montagabend bezeichnete sie sich als inzwischen „alte Häsin unter den jungen Hasen“ und meinte damit Kurchef Hartjen, erst seit einem Jahr in Bad Düben, und Landrat Kai Emanuel (parteilos), damals noch Landkreis-Kämmerer, die die Entwicklung des Hotels wiederum als „Erfolgsgeschichte“ darstellten.

Zahlen & Fakten über das Heide Spa Hotel

An der Heide Spa Hotel GmbH & Co. KG sind die Kurbetriebsgesellschaft Dübener Heide mbH (Heide Spa), die Stadt Bad Düben, die Wohnungsbaugesellschaft Bad Düben mbH sowie lokale, regionale Firmen und Privatpersonen beteiligt. In das in der Region einzige Vier-Sterne-Hotel mit rund 75 Zimmern wurden vor zehn Jahren zirka sechs Millionen Euro investiert – inklusive der Grundstückskosten. Die Gästezahlen gehen seither nach oben. 2015 zählte das Hotel 31 200 Gäste, voriges Jahr waren es 32 500. Das Jahr 2016 gilt mit einer 75-prozentigen Auslastung als das bislang beste Geschäftsjahr. Die aktuelle Auslastung liegt bei 85 Prozent. Die durchschnittliche Verweildauer der Gäste beträgt zwei Tage. 70 Prozent der Leute kommen aus den neuen Bundesländern. Derzeit wird das Hotel um 23 Zimmer erweitert. Rund 90 Festangestellte gibt es im Hotel und Heide Spa zusammen, mit Teilzeitkräften und Aushilfen sind es zeitweise bis zu 120.

Für Emanuel ist das Hotel ein „Heide Spa(ß)“ dank der „traumhaften Auslastungsquote“, bediente er ein Wortspiel. Die liegt aktuell bei 85 Prozent. Das gilt in der Hotelbranche als Top-Wert. „Steigende Besucherzahlen – was für schöne Aussichten“, freute sich ein gut gelaunter Kurchef. Vom Hotel profitiere insbesondere das Heide Spa mit dem Bad, der Wellnessabteilung und Gastronomie-Schiene. Hartjen gab sich zudem optimistisch, was die Zukunft angeht: „Da geht noch mehr“, lautete seine Losung. Bereits die ersten der 23 neuen Zimmer, die ab Januar zur Verfügung stehen, seien gebucht. Eine deutliche Botschaft an Frank Bornemann, Partner und Geschäftsführer des Unternehmens Vollack in Radefeld, das derzeit den Anbau realisiert. Dieser muss also zügig fertig werden. Bornemann seinerseits hatte ein Geburtstagsgeschenk mitgebracht – eine Skulptur mit dem Namen „Gemeinsam wirken“ des Künstlers Andreas Helmling. Sie passt zum Ambiente des Hotels und symbolisiert die seit Jahren gute Zusammenarbeit zwischen dem Bauunternehmen und der Kurbetriebsgesellschaft. Vollack hatte das Hotel vor über zehn Jahren errichtet.

Nach dem offiziellen Teil der Geburtstagsparty eröffnete Kurdirektor Hartjen das Buffet. Bei stimmungsvoller Live-Musik war Zeit für Gespräche. Später gab es eine Hotel- und eine Baustellenführung.

Von Nico Fliegner

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