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Bad Düben Wege im Bad Dübener Kirchenforst werden erneuert
Region Bad Düben Wege im Bad Dübener Kirchenforst werden erneuert
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00:25 27.09.2018
Die Walze verdichtet den Mühlläuferweg im Bad Dübener Kirchenforst. Revierförster Andreas Schirmer (rechts) kontrolliert die Arbeiten. Quelle: Steffen Brost
Bad Düben

Die wurden durch das ständige Befahren von großen Sattelzugmaschinen, die das Holz in den letzten Monaten von den Waldwegen transportierten, zum Teil stark in Mitleidenschaft gezogen.

„Wir haben die meisten Sturmschäden vom Januar beseitigt. Das Holz ist raus. Nur noch an ein paar Ecken bleibt das Holz bis ins kommende Jahr liegen. Der Sturm Friederike hinterließ bei uns im Kirchenforst einen Schaden von rund 6000 Festmeter Holz. Eigentlich wollten wir schon im Sommer mit den Abtransport der Holzstämme fertig sein, aber es hat sich aufgrund der großen Menge etwas verzögert“, sagte Revierförster Andreas Schirmer.

Arbeiten nahe des Gesundbrunnens

Doch die schweren Maschinen hinterließen ihre Spuren auf den Waldwegen. Tiefe Furchen und Löcher blieben zurück. Über ein Förderprogramm fließt jetzt Geld in die Sanierung der Wege. „Aktuell läuft der Wegebau nahe des Gesundbrunnens. Hier sollen Zufahrtswege für die schweren Laster angelegt werden. Geplant ist eine zwei Kilometer lange Verbindung zwischen Reinharzer Weg und ehemaliger Nerzfarm. Ziel der Wegebefestigung ist, dass verschiedene Hauptmagistralen im Wald in Ordnung gebracht werden und damit in Zukunft die schweren Maschinen bei Arbeiten in das Waldgebiet kommen, ohne größere Schäden an den Wegen zu hinterlassen“, so der zuständige Revierförster Andreas Schirmer weiter.

Revierförster: „Wir brauchen gute Wege“

In diesen Tagen treffen Wanderer und Jogger vor allem am 980 Meter langen Mühlläuferweg auf Baumaschinen. Bereits vor dem Sommer wurde hier grober Split verteilt. Der wird jetzt mit einem feinen Splitgemisch ausgewalzt. Danach hofft Revierförster Andreas Schirmer auf Nässe von oben, damit sich der Weg setzt und verfestigt.

Im nächsten Vierteljahr soll dann weitegehend vermieden werden, dass große Fahrzeuge hier durchrollen. „Wir brauchen gute Wege in den Wäldern. Allein schon wenn es brennt, müssen die Rettungskräfte schnell zur Stelle sein“, weiß Schirmer. Rund 50.000 Euro kostet der Wegebau. Der soll über 75 Prozent Förderung finanziert werden.

Von Steffen Brost

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