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Weihnachtsflair an Ober- und Niedermühle

Weihnachtsflair an Ober- und Niedermühle


Bad Düben. Schnee und frostige Grade ließ den Glühweinverbrauch im vergangenen Jahr sprunghaft ansteigen.

. In diesem Jahr versagte Petrus aber die weiße Pracht. Schickte dagegen Wolken und herbstliche Winde. Von Winter war beim Adventsglühen von Museumsdorf und Niedermühlenbäcker nichts zu sehen. Dennoch kamen Hunderte am ersten Adventwochenende zum weihnachtlichen Streifzug zwischen Ober- und Niedermühle.

Pünktlich zu Beginn des Spektakels transportierte Bäcker Heiko Paetsch den über vier Meter langen Riesenstollen vor das Mühlenhaus und schnitt ihn mit der Vorsitzenden des Museumsdorfvereins Katharina Scharr an. „Der Original Dübener Butterstollen hat wieder einige Kilos und wird für einen guten Zweck unter den Besuchern verkauft. Der Erlös fließt in die weitere Sanierung der Mühlengebäude", sagte der Bäckermeister.

 

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Bad Düben. Schnee und frostige Grade ließ den Glühweinverbrauch im vergangenen Jahr sprunghaft ansteigen. In diesem Jahr versagte Petrus aber die weiße Pracht. Schickte dagegen Wolken und herbstliche Winde. Von Winter war beim Adventsglühen von Museumsdorf und Niedermühlenbäcker nichts zu sehen. Dennoch kamen Hunderte am ersten Adventwochenende zum weihnachtlichen Streifzug zwischen Ober- und Niedermühle.

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Die Vorsitzende freute sich über so viel Engagement und Besucher. „Das Adventsglühen ist schon eine richtige Tradition geworden. Das zeigt die Zahl unserer Besucher. Für uns ist es sozusagen einer der Jahreshöhepunkte und gleichzeitig die letzte Veranstaltung in diesem Jahr. Danach geht es in die Winterpause. Nur am Neujahrstag öffnen sich die Mühlentüren nocheinmal zum Katerfrühstück", erzählte Scharr.

Tausende kleiner Lichter erhellten am späten Nachmittag das Mühlenareal. Auch am Backofen standen die Besucher Schlange, um eines der frischgebackenen Mühlenbrote zu bekommen. Die drei Wichtel Klaus Morgenstern, Ingo Ewald und Michael Kühn sorgten ständig für leckeren Nachschub aus dem heißen Backofen.

Gleich daneben kümmerten sich Werner Wartenburger und seine Vereinsfreunde um heißen Glühwein. „Das ist unser Spezialrezept. Vor allem das Glühweingewürz hat es in sich. Was da drin ist, ist streng geheim", sagte er.

Im Mühlenhaus drehte derweil der Weihnachtsmann seine Runden und nahm die Post der Kinder mit ihren Wünschen entgegen. Auch den von Kristin Brachmann. „Hier, Weihnachtsmann. Das ist mein Wunschzettel. Mal sehen, ob es in diesem Jahr mit meinem Geschenk klappt", hoffte die Fünftklässlerin.

Für einen weihnachtlichen Gruß aus der Druckstube sorgte Schriftsetzer Harald Kriegler aus Bitterfeld. Er hatte Tage zuvor eine 60 Jahre alte Druckmaschine in die Mühle gehievt und in einer kleinen Ecke eine Druckerwerkstatt eingerichtet. „Die bleibt jetzt immer hier und wird zu Veranstaltungen angeworfen. Früher wurde an solchen Maschinen alles gedruckt. Heute erledigt das meist der Computer", so der Druckexperte.

Für Weihnachtsgeschenke sammelten Vanessa Fleck, Andreas Janecek und Otto Baumbek an ihrem Stand Geld. Wochenlang hatten die Schüler kleine Weihnachtstöpfe, Keramikhäuschen und Kerzen gebastelt und boten sie für kleines Geld an. „Die Summe wird anschließend durch drei geteilt, damit wir Geschenke besorgen können", wünschte sich Andreas Janecek eine volle Kasse.

Ein paar Meter weiter priesen Elvira Knabe und Gudrun Stelter ihre selbstgemachten Seifen aus Schafsmilch und Juliane Scharr ihre kleine Kollektion Mützen, Kuschelkissen und Plüschtiere für Kinder an. Unterm Mühlendach hatte Märchentante Annemarie Wartenburger ihren Platz. Gleich mehrfach an diesem Nachmittag griff sie zum dicken Märchenbuch und las den Kindern Geschichten vor. Und wer noch nicht genug vom vielen Trubel hatte, konnte über die Kurpromenade in Richtung Niedermühle schlendern. Dort empfingen zwei leibhaftige Engel die Besucher. Rings um die große Lichtertanne und in der Scheune hatte Bäcker Paetsch seinen Weihnachtsmarkt aufgebaut. „In der Backstube backen die Kinder Kekse, während die Eltern draußen einen Glühwein trinken oder sich in der Scheune aufwärmen können." Dort gaben auch die Bad Dübener Klöppelfrauen einen Einblick in das alte Handwerk.

Steffen Brost

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