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Weihnachtsshow: Glitzer, Glanz und Flic-Flac

Weihnachtsshow: Glitzer, Glanz und Flic-Flac


Bad Düben. 100 Akteure in 100 Minuten hatte Moderator Klaus Köste versprochen, als am Sonntag im Bad Dübener Heide Spa die 9. Auflage der Weihnachtsshow des TV Blau Gelb Bad Düben über die Bühne ging.

. Und die waren auch vonnöten. Sollte es doch sportlich, bunt und schrill auf die weite Reise in verschiedene Metropolen auf der Weltkugel gehen. Da war Kondition gefragt. Zwei Vorstellungen vor jeweils ausverkauftem Saal präsentierte der Turnverein den Zuschauern. Und das auf überzeugende Art und Weise.

China, Mallorca, London, St. Petersburg, Hawaii, Dubai, Paris, New York – all das gibt es in knapp anderthalb Stunden. Und in denen rocken auch noch die Rolling Stones den Saal. Da bedarf es schon eines Turn-Olympiasiegers von 1972, damit bei dem rasanten Tempo nicht die Orientierung verloren geht. Klaus Köste ist zum achten Mal die Stimme der Show. Die beginnt in der Metropole Bad Düben, in der ja dereinst Turnvater Jahn die Massen in Bewegung brachte. Das soll der Streifen beweisen, der anlässlich der 175 Jahre währenden Turn-Geschichte und des 20. Bestehens des Vereins in diesem Jahr entstand und zu Beginn der Show über die Leinwand flimmert.

 

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Bad Düben. 100 Akteure in 100 Minuten hatte Moderator Klaus Köste versprochen, als am Sonntag im Bad Dübener Heide Spa die 9. Auflage der Weihnachtsshow des TV Blau Gelb Bad Düben über die Bühne ging.

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Doch es flimmert nicht nur, es funkt mächtig. Im Feuerwerksglitzer geht die Reise von der Stadt an der Mulde in das Reich der Mitte. Ein Feuer speiender Drache, gebaut von Turnerin-Mutter Jing Ling Tan, erobert den Saal und die Herzen der Zuschauer, begleitet von Tänzen der Turnerinnen der Altersklassen 10 bis 13. Dass die fantasievolle und grazile Bewegung zu Musik den Sportlerinnen durchaus im Blut liegt, beweisen die jungen Damen von Zone one. Die Sachsenmeister im Bereich Jugend sind vom Diskofieber auf Mallorca erfasst. Paul Albrecht, Adrian Ulbricht, Laurenz Apitzsch, Julian Alt und Christoph Lingner zeigen mit Blick auf Olympia 2012 in London an Reck, Pauschenpferd und Boden, wie nah sie ihren Idolen Philipp Boy oder Fabian Hambüchen bereits gekommen sind. Kim Stein kann nicht nur turnen, sondern ist auch künstlerisch tätig, hat den jungen Damen des Vereins die Weißen Nächte in St. Petersburg tänzerisch auf den Leib geschrieben.

Nach der eher besinnlichen Choreografie rollen Steine. Mick Jagger und seine Jungs, alias Christoph Lingner, Thoralf Handke, Andreas Beyer und Steffen Brost hauen in die Saiten, bis die Funken sprühen. Unbeeindruckt von den Herren im gesetzten Alter fliegen die Mädels über die Airtrackbahn. Überhaupt, die sportlichen Leistungen. Die kommen trotz Spaß, Tanz, Ulk und mehr nicht zu kurz. Von der Landesliga-Mannschaft bis zu den Vorschülern zeigen alle, was sie drauf haben – an Barren, Reck und Schwebebalken. An Boden, Trampolin und Pauschenpferd animieren schwindelerregende Salti, Flic-Flacs und Schwünge den voll besetzten Saal zum Szenenapplaus. Musikalisch und tänzerisch bewegen sich die Akteure von Frank Sinatras „New York, New York" über afrikanische Klänge unter Dubais Wüstensonne bis hin ins Weihnachtsland. Dort endet der Metropolen-Trip - der Beifall ist groß. 14 Stationen in 100 Minuten. Vier Wochen haben Vereins-Chef Steffen Brost und seine Leute Zeit gehabt, aus den Ideen eine Show werden zu lassen. Viele Eltern haben Hand angelegt beim Schneidern der farbenprächtigen Kostüme, beim Bauen des Bühnenbildes, beim Einstudieren des Programms. Selbst zu beiden Veranstaltungen sind viele Helfer gefragt, die flink und behände für einen reibungslosen Ablauf sorgen.

Nach der Show ist vor der Show. Schneewittchen und die sieben Zwerge marschieren zum Schluss ein - Ausblick auf 2012. Dann heißt es „Weihnachten im Märchenland". Wieder im Heide Spa. Wieder mit Klaus Köste. Wieder mit neuen Ideen. Zunächst aber haben die Blau-Gelben den 24. Januar im Blick, wenn in Leipzig das Feuerwerk der Turnkunst startet. Gezeigt wird dann der Horror-Picture-Show-Act aus dem Vorjahr. 120 Eltern und Kinder reisen auf Einladung des Vereins mit.

Kathrin Kabelitz

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