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Bad Düben Werbung in eigener Sache: Eines der neuen Bundespolizei-Schiffe soll Bad Düben heißen
Region Bad Düben Werbung in eigener Sache: Eines der neuen Bundespolizei-Schiffe soll Bad Düben heißen
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06:00 16.08.2017
Gisbert Helbing, Astrid Münster, Thomas de Maizière und Marian Wendt (von links) in Berne mit der Flagge der außer Dienst gestellten „Bad Düben“. Quelle: Foto: Alexandra Stolze
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Bad Düben/Bremen

Die Bad Dübener meinen es ernst mit dem Wunsch, dass die Bundespolizei auch künftig mit einem nach der Kurstadt benannten Einsatzschiff an der deutschen Küste unterwegs ist. Am Montag reiste eine Abordnung mit dem CDU-Bundestagsabgeordneten Marian Wendt, Bürgermeisterin Astrid Münster (FWG) und ihrem Vize, dem CDU-Stadtrat Gisbert Helbing, nach Berne bei Bremen. Auf dem Gelände der Firma Fassmer fand im Beisein von Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) die Kiellegung des ersten von drei neuen Einsatzschiffen der Bundespolizei statt. Im Dezember hatte der Bundestag 180 Millionen Euro für das dreiteilige Paket zur Verfügung gestellt. Ende nächsten Jahres soll das erste der drei Schiffe abgeliefert werden. Nur ein Vierteljahr später werden die anderen beiden folgen.

Die Nordsachsen nutzten diese Gelegenheit, um erneut für den Namen Bad Düben auf einem der Küstenwachschiffe zu werben. „Hierzu habe ich in den letzten zwei, drei Monaten bereits persönliche Gespräche und Briefwechsel mit dem Bundesinnenminister und dem Präsidenten der Bundespolizei, Dieter Roman, geführt“, teilte Marian Wendt gestern mit. Die Bundespolizei mit ihren drei Hundertschaften sei fest verwurzelt in Bad Düben und der Region. „Dieses Bekenntnis und die Verbindung zur Küstenwache wollen wir auch weiterhin gern über die Namenspatenschaft zum Ausdruck bringen. Denn für uns ist Sicherheit ein wichtiges Gut im Land.“

Als künftige Nutzerin der Schiffe hat die Bundespolizei das Vorschlagsrecht für die Benennung der Schiffe. Mehrere Standortgemeinden haben bereits ihr Interesse an der Übernahme einer Namenspatenschaft bekundet. Die Bundespolizei hatte Ende Juni das Einsatzschiff BP 23 „Bad Düben“ außer Dienst gestellt. Es fuhr seit 1996 rund 411 000 Seemeilen. Vielen ist das Schiff auch aus der ZDF-Fernsehserie „Küstenwache“ bekannt. Zur Kiellegung brachte Münster die Dienstflagge der alten „Bad Düben“ mit, die bei der Außer-Dienststellung an sie übergeben worden war.

Von Kathrin kabelitz

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