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Wertvoll wie ein Diamant: Dübener Kurrende singt Jenkins-Werk

wKonzertabend Wertvoll wie ein Diamant: Dübener Kurrende singt Jenkins-Werk

Er ist ein gefeierter Komponist, als Sir geadelt und wird selbst von Popmusik-Fans gefeiert: Sir Karl Jenkins (73). Die Bad Dübener Kurrende hat den populären Waliser jetzt für sich entdeckt. Unter der Leitung von Kantorin Elisabeth Neumann führt der Chor am Sonnabend Teile aus dem Jenkins-Werk „Stabat Mater“ auf.

Wagen sich an zwei anspruchsvolle Werke heran: Die Sänger der Bad Dübener Kurrende.

Quelle: Thomas Jentzsch

Bad Düben. „Ein Diamant ist unvergänglich“ – diese Werbung aus den 90er Jahren hat Karl Jenkins weltberühmt gemacht. Der 73-jährige Komponist aus Wales schuf für den Diamanten-Spot die Streichersuite „Palladio“: ein Stück mit Ohrwurm-Garantie.

Die Dübener Kurrende verschenkt am Sonnabend (19 Uhr, katholische Kirche) zwar keine Diamanten. Aber einen Schatz haben sie für ihr treues Publikum dennoch gehoben. Der Chor hat das monumentale Werk „Stabat Mater“ entdeckt, das Jenkins 2008 in Liverpool zur Welturaufführung brachte. Die zwölf Sätze beruhen auf dem Gedicht „Stabat Mater dolorosa“ (etwa: Christi Mutter stand mit Schmerzen) aus dem 13. Jahrhundert, das von der Leidensgeschichte Marias zur Zeit der Kreuzigung Jesu erzählt.

Jenkins machte daraus ein grandioses zeitgenössisches Chorwerk. Die Komposition bewegt sich zwischen klassischen Klängen und ethnischen Gesängen aus aller Welt. Dem Waliser gelang ein tonales Wunderwerk mit großartigen Spannungsbögen zwischen aufwühlendem Schmerz und tröstlicher Hoffnung.

Da aber „Stabat Mater“ dafür auch eine riesige Orchesterbesatzung verlangt, beschränken sich Kurrende und Kammerorchester musica juventa aus Halle an diesem Sonnabend zunächst auf einige Teile aus dem Stück. Unter anderem wird der bewegende Satz „And the Mother did weep“ (Und die Mutter weinte) erklingen. Da dies allein jedoch kein Konzert füllt, hat die Kurrende im zweiten Teil Mozarts Requiem in D-Moll ebenfalls neu ins Programm genommen.

„Beides sind anspruchsvolle Werke, die dem Chor einiges abverlangen“, sagt Kantorin Elisabeth Neumann. Die Kurrende hat dafür extra einen ganzen Probetag am letzen Sonnabend zusätzlich bestritten. Dies habe der Sicherheit im Werk aber auch der Chorgemeinschaft sehr gut getan, so Neumann. Auf dass der Diamant glänze.

Von Olaf Majer

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