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Würdiges Gedenken an Willy Winkler in Bad Düben

Würdiges Gedenken an Willy Winkler in Bad Düben

Willy Winkler, einem bedeutenden Sohn der Stadt Bad Düben, wurde am Freitagabend eine würdige Ehrung zuteil. Für den engagierten Heimatfreund, Naturliebhaber, Dichter, Druckerei-Inhaber und Gründer des Landschaftsmuseums auf der Burg Düben Willy Winklers, der gestern 110 Jahre alt geworden wäre, gab es einen Festakt mit Programm und Ausstellung im Foyer der Volksbank in Bad Düben.

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Die Nachfahren halten das Erbe von Willy Winkler hoch: Seine Kinder und Enkelkinder Gudrun Boeckenhauer (v. l.), Lutz Fritzsche, Anne-Gret Hofmann und Annett Mazanec sowie Adelheid und Frank Fritzsche.

Quelle: Heike Nyari

Bad Düben. Die Organisatoren, allen voran der Heimatverein, zogen sämtliche Register, um den Gästen das umfangreiche Erbe, das Willy Winkler seiner geliebten Heimatstadt und der Dübener Heide hinterließ, nahe zu bringen. Es erklangen wundervolle Lieder, die der Chor der Arbeiterwohlfahrt in den zurückliegenden Wochen einstudiert hatte. Die beiden Schüler Christoph Werner und Lana Schmieder trugen einige aus der Feder Winklers stammende Gedichte vor.

Der Geehrte hinterließ auch viele Geschichten und Erzählungen und veröffentlichte zahlreiche Sagen unter dem Titel "Die Heimat hat es mir erzählt".

Das amtierende Köhlerliesel Cornelia Schörner war am Erinnerungsabend dann auch genau die Richtige, um den Gästen die Sage vom Gesundbrunnen näher zu bringen. Außerdem eröffnete Rainer Gottwald eine umfangreiche und sehr aufschlussreiche Ausstellung mit insgesamt 66 Fotografien und Dokumenten, die über das große Vermächtnis des Heimatfreundes berichtet. Die Schau kann bis zum 9. Januar in der Volksbank besichtigt werden.

Erinnert sei an dieser Stelle auch an das Werk "Eines Menschen recht", das in den 50-er Jahren als Theaterstück mehrmals im Burghof aufgeführt wurde. Darin widmet sich der Autor der Figur Michael Kohlhaas (alias Hans Kohlhase), der durch den Pferderaub in Wellaune 1532 in die Geschichte einging.

Heike Nyari

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 01.12.2014
Heike Nyari

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