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enviaM investiert 210 000 Euro in neues Stromnetz in Gruna

enviaM investiert 210 000 Euro in neues Stromnetz in Gruna

Mitnetz Strom, ein Unternehmen der envia Mitteldeutsche Energie AG, ist in Gruna auf der Zielgeraden. Seit August wird dort das Ortsnetz in zwei Abschnitten erneuert.

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Uwe Härling von enviaM, Elektriker Ronny Münch und Bürgermeister Lothar Schneider (von links) blättern in den Unterlagen für die neue Station.

Quelle: Steffen Brost

Gruna. Nummer eins war der Neubau einer Trafostation, Projekt zwei die Erneuerung des Ortsnetzes sowie der Hausanschlüsse. Rund 210 000 Euro werden investiert.

Eine Woche musste Gruna aufgrund der entstandenen Hochwasserschäden an den Elektroanlagen vom Stromnetz abgeschaltet bleiben. "Die Ortsnetzstation befand sich an einer der niedrigsten Stellen im Ort. Sie stand vollständig unter Wasser und die elektrotechnischen Anlagenbestandteile waren nicht mehr für eine sichere Versorgung geeignet. Nachdem das Hochwasser zurückgegangen war, wurde ein neuer Stellplatz gesucht, um eine nochmalige Überflutung der elektrischen Anlagen zu vermeiden", sagte Uwe Härling, Leiter der Netzregion Westsachsen.

Gemeinsam mit Laußigs Bürgermeister Lothar Schneider (parteilos) ist ein neuer Standort in der Dorfstraße/Fährhäuser gefunden worden. Dieser liegt 1,50 Meter höher als der alte Standort und sollte für künftige Ereignisse sicher sein, sodass im erneuten Hochwasserfall der Strom nicht mehr abgestellt werden muss. Parallel dazu machte sich eine Anpassung des Ortsnetzes erforderlich. Seit August ist das Unternehmen Elektroservice Haupt aus Audenhain mit der Verlegung von rund einem Kilometer Mittelspannungskabel sowie 2,3 Kilometer Niederspannungskabel beschäftigt. Im Zuge dessen wurden gleichzeitig knapp 100 Meter Niederspannungsfreileitung demontiert.

"Im Vorfeld der Arbeiten haben wir die Hausanschlüsse aller Einwohner überprüft. 55 wurden und werden noch von uns erhöht angebracht. Das geschah individuell entsprechend der Höhe des im Haus gestandenen Wassers", erklärte Härling. Intensiv arbeitet der Stromversorger bei diesen Arbeiten mit regional ansässigen Bau- und Montagefirmen zusammen. "Aktuell haben wir rund die Hälfte aller Hausanschlüsse neu verlegt. Ich rechne noch bis Ende Januar, bis die Bauarbeiten abgeschlossen sind. Voraussetzung ist jedoch eine Wetterlage, die es zulässt, weiter an den einzelnen Anlagen zu arbeiten", ergänzte Elektriker Ronny Münch.

Insgesamt verursachte das Hochwasser in der Netzregion Westsachsen einen Schaden von rund einer Million Euro. "Aufgrund dieser Situation haben wir ein zusätzliches Budget zur Beseitigung und gleichzeitiger Modernisierung des Stromnetzes zur Verfügung gestellt. Es war auch eine Investition in die Zukunft. Denn bei neuen Schadensereignissen sind wir besser gerüstet", so Härling.

Zufrieden zeigte sich auch Bürgermeister Lothar Schneider. Er schätzte ein, dass die gesamten Bauarbeiten zur Hochwasserbeseitigung im Laußiger Ortsteil noch bis weit ins neue Jahr andauern werden. "Die Mehrheit der 72 Grundstücke in Gruna ist wieder hergestellt. Allerdings gibt es auch noch Einzelfälle, bei denen das Mauerwerk der Häuser noch nicht komplett ausgetrocknet ist. Diese Wohnbereiche sind nach wie vor nicht bezugsfertig."

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 12.12.2013
Steffen Brost

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