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1,4 Millionen Euro für Groitzscher Radweg

1,4 Millionen Euro für Groitzscher Radweg

Es gibt nun konkrete Fakten zum seit lang geplantem Radweg zwischen Groitzsch und Großstolpen. "Die Route ist jetzt klar", sagte Bürgermeister Maik Kunze. 1,4 Millionen Euro werden für dieses Projekt vom Bund investiert.

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Am Groitzscher Ortsausgang biegt der Radweg ab, hier müssen Radler die Bundesstraße weiter fahren. Doch künftig sollen sie bis Großstolpen einen eigenen Weg haben.

Quelle: carell

Groitzsch. Der Radfahrer, der vorgestern Abend auf der B 176 bei Groitzsch unterwegs war, konnte einem leid tun. Es rasten nicht nur Autos und Laster dicht an ihm vorbei - zudem patschte ihm Schneeregen in der Dunkelheit ins Gesicht. Am Wetter wird auch künftig niemand was drehen können, doch in greifbare Nähe ist ein Extra-Weg für diesen Mann und seine Mitradler gerückt.

Nach langem Hin und Her steht die Route für den künftigen Radweg bis Großstolpen jetzt fest. Er führt in Groitzsch auf die ehemalige Bahntrasse und über die kleine Brücke der Schlumper, dann weiter auf der Trasse entlang der B 176 bis Großstolpen. Vor dem Ort biegen die Radler ins Dorf ein. Grund: Den Weg über die Schnauderbrücke zu bauen kostet zu viel Geld, sagte der Stadtchef. Am Bahnübergang in Großstolpen wird der Weg dann wieder auf die Gleistrasse geleitet.

All dies sei jetzt mit den Groitzscher Stadträten und dem Landesamt für Straßenbau und Verkehr in Leipzig abgestimmt. Gesprochen werden müsse noch mit der Wasserbehörde, was die Schlumper-Brücke betrifft. Dort werde über eine eventuelle Verrohrung nachgedacht. Auch die Naturschutzbehörde müsse noch gehört werden. "Im Laufe dieses Jahres soll die Vorplanung abgeschlossen werden", sagte Kunze. Was den Bau betrifft, sei 2014 das "große Ziel".

Die Stadt kümmert sich um den Radweg im Auftrag des Landesamtes, woher das Geld kommt. Stattliche 1,44 Millionen Euro seien für das Projekt geplant. Es handelt sich um Bundesgelder, die fließen sollen, um eine weitere Lücke im Radwegenetz entlang der B 176 zwischen Groitzsch und Borna zu schließen. Dies sieht auch die Radverkehrskonzeption des Landkreises vor. Wichtig ist vor allem, dass Radler dort in Zukunft sicherer unterwegs sind - nämlich auf einem eigenen Weg anstatt auf der viel befahrenen Bundesstraße.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 22.03.2013

Carell-Domröse, Claudia

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