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Borna 1000 Jahre Großdeuben: Böhlen erstmals beim Städtewettbewerb von enviaM dabei
Region Borna 1000 Jahre Großdeuben: Böhlen erstmals beim Städtewettbewerb von enviaM dabei
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19:00 15.05.2017
Markkleeberg war in den vergangenen Jahren beim Städtewettbewerb immer vorne dabei, nun will Böhlen den Kontrahenten hinter sich lassen. Quelle: André Kempner
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Böhlen

Kinder und Eltern sollten sich nicht wundern, wenn in den kommenden Wochen Böhlens Bürgermeister des Öfteren im Kinderhort anzutreffen ist. Dann nämlich trainiert Dietmar Berndt (parteilos) am „heißen Draht“ für den bevorstehenden Städtewettbewerb. Denn bei dem von enviaM und Mitgas ausgerichteten Turnier geht es nicht nur ums Radfahren selbst, sondern auch um einen 300-Euro-Gewinn beim Spiel „der heiße Draht“.

Für Böhlen ist die Teilnahme am Städtewettbewerb des Energieversorgers eine Premiere. Erstmals werden die Bewohner für den guten Zweck in die Pedale treten. Doch die Konkurrenz ist groß, 24 andere Kommunen kämpfen bis Oktober ebenfalls um den Sieg oder zumindest Platzierungen auf den vorderen Rängen. Schließlich ist auch der Anreiz groß, die Kommune mit den meisten erradelten Kilometern bekommt 8000 Euro für einen gemeinnützigen Verein vor Ort. Allerdings geht keine Stadt oder Gemeinde leer aus, Geld gibt es auf jeden Fall, mal mehr, mal weniger.

Sechs Stunden lang müssen die Böhlener am 3. Juni beim SC Eintracht Großdeuben radeln – auf der Stelle. Aufgebaut werden ein Kinder- und ein Erwachsenenrad. Während die Großen maximal zehn Minuten strampeln, was die Beine hergeben, dürfen die Kleinen für höchstens fünf Minuten aufs Rad. „Es hat sich aber gezeigt, dass die Erwachsenen mehr Kilometer zusammenbekommen, wenn sie früher wechseln, weil sie sich dann richtig verausgaben“, verrät Claudia Anke, Sprecherin von enviaM, der Böhlener Stadtverwaltung. Organisator des Turniers ist der SC Eintracht Großdeuben, der Verein kombiniert den Städtewettbewerb mit dem Pfingstfest, das in diesem Jahr unter dem Motto „1000 Jahre Großdeuben“ steht und bereits am 2. Juni beginnt. „Wir alle sind äußerst motiviert, suchen aber nach wie vor noch Sportler, die uns unterstützen“, sagt Vereinsvorsitzende Babett Fichtner. Den einen oder anderen Trumpf allerdings habe der Verein schon in der Hand. Die Messlatte ist mittlerweile auch hoch, 300 Gesamtkilometer pro Stadt waren in den vergangenen Jahren keine Seltenheit – und ganz oft vorne dabei war Böhlens Nachbarkommune Markkleeberg.

Zwei Ziele haben Berndt, Fichtner und die Kameraden der freiwilligen Feuerwehr vor Augen. „Markkleeberg wollen wir auf jeden Fall schlagen“, sagt der Rathauschef. Außerdem solle ein Platz unter den ersten fünf drin sein, denn das erradelte Geld komme entweder dem Nachwuchs des SC zugute oder aber der Jugendfeuerwehr. Die Radfahrer selbst entscheiden an dem Tag, wer die Summe erhalten soll. Abgestimmt werden kann darüber aber auch per Internet – acht Stunden lang am 3. Juni.

Böhlens Stadtoberhaupt wird selbst gleich als erster in die Pedale treten, nach einer Verschnaufpause muss er dann den heißen Draht bewältigen – und so hoffentlich noch einmal 300 Euro zusätzlich erspielen. Gesucht werden für den 3. Juni etliche Sportler und Kinder, die mitradeln wollen. Anmeldungen sind per Mail an babett.fichtner@web.de möglich.

Am 2. und 3. Juni dreht sich aber nicht alles ums Radfahren, vielmehr bietet der SC Eintracht Fußball, sportliche Wettbewerbe und ein Kinderprogramm an, Führungen durch Böhlens Stadtteil stehen ebenfalls auf dem Plan.

Von Julia Tonne

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