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Borna 1000. Geburt in der Sana-Klinik: Baby Tessa ist da
Region Borna 1000. Geburt in der Sana-Klinik: Baby Tessa ist da
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12:18 19.03.2018
Die kleine Tessa mit Papa Jens Meyer, Mama Julia Pötzsch, Schwester Helene (4), der Stationsleiterin Neonatologie Annett Eichhorn und Hebamme Constanze Hupfer. Quelle: Andreas Döring
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Borna

Die Sana-Klinik in Borna ist erneut auf dem besten Weg, den bisherigen Rekord sowohl bei Geburten als auch bei den geborenen Kindern bis Ende des Jahres zu brechen. Denn die 1000. Geburt – und damit Kind Nummer 1026 – ist wieder um einige Tage im Kalender nach vorne gerutscht. Konnte das Ereignis 2016 erst Anfang November gefeiert werden, gab es Blumen und Sekt in diesem Jahr bereits Ende Oktober.

Von all dem Rummel hat die kleine Tessa bisher nichts mitbekommen. Dabei ist gerade sie der Grund für die runde Zahl. Am 29. Oktober erblickte das Mädchen das Licht der Welt. Und um „Jubiläumsbaby“ zu werden, hatte sie es anscheinend besonders eilig. Die restlichen sechs Wochen bis zum ursprünglich berechneten Geburtstermin wollte sie wohl nicht warten. Tessa – mit 2250 Gramm Gewicht und 43 Zentimeter Größe geboren – ist das zweite Kind von Familie Pötzsch aus Eula. „Dass unsere Tochter zudem auch noch ein Jubiläumsbaby ist, war schon eine Überraschung“, sagt Mutter Julia, die ob des frühen Geburtstermins glücklich ist, dass sich Tessa gut entwickelt und mittlerweile gesund und munter die Hebammen auf Trab hält.

„Von Jahr zu Jahr können wir mit der 1000. Geburt früher rechnen“, sagt die leitende Hebamme Constanze Hupfer. Das zeige, dass das gesamte Team „hervorragende Arbeit leistet und dass wir das Vertrauen, das die werdenden Mütter und Väter uns entgegenbringen, immer wieder bestätigen“. Die Eltern kommen schon längst nicht mehr nur aus Leipzig, Chemnitz und dem Landkreis. Selbst ehemalige Bornaer, die es mittlerweile nach Frankreich oder Griechenland verschlagen hat, schlagen ihre Zelte bis zur Geburt hier auf. Hupfer und ihre Kollegin Grit Bundesmann gehen davon aus, dass unter anderem das Konzept „sicher und individuell“ für die wachsende Zahl der Geburten verantwortlich ist. „Das heißt, wir lassen den Frauen Zeit, gehen auf ihre Wünsche ein, wie sie ihre Kinder zur Welt bringen möchten“, sagt Hupfer. Zugpferd sei zudem, dass das Klinikum in Borna „babyfreundliches Krankenhaus“ sei, heißt, dass die Eltern jegliche Unterstützung bekommen (ob beim Stillen, bei Fläschchennahrung und bei Fragen rund um die Entwicklung des neuen Erdenbürgers), die sie brauchen.

Weshalb sich viele Paare für Borna entscheiden, liegt für Oliver Winklmüller von der Unternehmenskommunikation auch an der Bereitstellung eines Familienzimmers. Der Vater kann auf Wunsch nach der Geburt des Nachwuchses gemeinsam mit Mutter und Baby die Tage bis zur Entlassung einziehen und sich rund um die Uhr um beide kümmern. „Und das wird gut angenommen, das Zimmer ist immer besetzt“, sagt Winklmüller, weshalb die Möglichkeit bestehe, auch andere Patientenzimmer zeitweise zu Familienzimmern zu machen.

Viele werdende Eltern entscheiden sich auch für Borna, weil die Neonatologie, also die Frühchenstation, direkt an die Geburtsstation angeschlossen ist. Für Julia Pötzsch ein Riesenglück, konnte sie ihre kleine Tessa jederzeit sehen. Nun darf das Mädchen endlich nach Hause zu seinen Eltern und seinem Geschwisterchen.

Von Julia Tonne

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