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159 Einsätze

159 Einsätze

Wer am Samstagabend über den Marktplatz ging, wunderte sich vielleicht. Ein Feuerwehrauto neben dem anderen stand ordentlich aufgereiht vor dem Rathaus. Es war kaum zu übersehen, die Freiwillige Feuerwehr Borna hielt ihre Jahreshauptversammlung im Goldenen Stern ab.

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Vor dem Rathaus Borna: Die Fahrzeugflotte der Feuerwehr Borna war zur Jahreshauptversammlung vorgefahren.

Quelle: Ines Neumann

Borna. In seinem Rechenschaftsbericht ließ Stadtwehrleiter Kai Noeske Zahlen sprechen. 307 Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Borna sorgten sich im vorigen Jahr um die Sicherheit der Menschen in Borna und Umgebung, davon engagierten sich 160 in der aktiven Wehr. Trotzdem hakte es hier und dort einige Male an den Dienstplänen: "Leider mussten wir feststellen, dass einige unserer Wehren ihren Einsatzplan nicht voll ausüben konnten", stellte Kai Noeske fest. Das liege daran, dass einige Kameraden ihren Arbeitsort außerhalb von Borna hätten. Sein besonderer Dank galt in diesem Sinne der Alterswehr, die die aktive Wehr mit Wartungsarbeiten entlastet.

Nichtsdestotrotz leisteten die Wehren in Borna, Wyhra, Eula, Zedtlitz, Thräna und Neukirchen im vergangenen Jahr insgesamt 159 Einsätze. Dabei waren Brände, Waldbrände, Stromschäden, Straßenunfälle und die Rettung von Mensch und Tier. 31-mal rückte die Feuerwehr zu Fehleinsätzen aus. Insgesamt habe sich Anzahl an Einsätzen in allen Wehren erhöht, stellte Kai Noeske fest. Alles in allem zog der Stadtwehrleiter eine positive Bilanz über die Arbeit seiner Kameraden.

Ein großes Thema dieser Jahreshauptversammlung war der Nachwuchs. Nicht nur der Stadtwehrleiter betonte mehrmals, dass die Werbung und die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen enorm wichtig sei. In den Altersgruppen acht bis elf Jahre seien momentan 29 Kinder aktiv, erklärte Stadtjugendwart Kamerad Miehlenhausen. Doch in der Altersgruppe 15 bis 17 Jahre seien es gerade einmal neun Jugendliche. Dementsprechend wenige würden dann natürlich in die aktive Wehr wechseln. Einen großen Dank richtete Kamerad Miehlenhausen an die Heliosklinik, aufgrund deren Unterstützung Arbeitskleidung für die Jugendwehr angeschafft werden konnte, er stellte jedoch fest: "Wünschenswert wäre es aber, dass im Stadtetat ein Betrag eingeplant würde, um nicht auf Sponsoren angewiesen zu sein."

Natürlich wurden an diesem Abend auch einige Beförderungen und Ehrungen ausgesprochen. Die Ehrungen staffelten sich von einem zehn- bis zu einem 65-jährigen Jubiläum. Außerdem wurde Toni Winkler eine Verdienstmedaille überreicht.

Das Schlusswort der Versammlung hatte Oberbürgermeisterin Simone Luedtke. Sie bedankte sich für die Einsatzbereitschaft aller Kameraden und bedachte auch deren Ehepartner und Angehörigen, die den Feuerwehrleuten die Rücken freihalten würden.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 04.03.2013

Ines Neumann

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