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Borna 1800 Befragungen
Region Borna 1800 Befragungen
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15:51 10.05.2011
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. Das Navigieren in globalen Netzwerken ist längst kein Luxus mehr, sondern Notwendigkeit, um als Unternehmen und privat Schritt halten zu können.

 „Die Firma Eidam Breitbandberatung hat den Auftrag der Stadt Borna, Voraussetzungen und Infrastruktur für eine Breitbandversorgung in den ländlichen Ortsteilen vorzunehmen", erklärte Bürgermeister Frank Stengel vorgestern Abend bei einer Informationsveranstaltung in den Räumlichkeiten des Zweckverbandes Wasser/Abwasser Bornaer Land (ZBL) im Blumroda-Park. Die dort ansässigen Unternehmen beklagen schon lange die zu langsamen Internet-Verbindungen. Mit Fördermaßnahmen des Freistaates Sachsen lasse sich eine Verbesserung erreichen. Rechtsgrundlage ist die Richtlinie zur integrierten Ländlichen Entwicklung.

„Wir erstellen eine Bedarfs- und Verfügbarkeitsanalyse, um dann mit der Stadt gemeinsam nach Lösungen zu suchen", so Gerhard Eidam von der Eidam Breitbandbrtatung Sachsen, dem zuständigen Breitbandberatungsbüro. „Kommunikation und Informationen sind die wertvollsten Rohstoffe in unserer Gesellschaft." Im ländlichen Raum gebe es aber noch viele weiße Flecken, und die in Borna vorhandenen Kabeltrassen erfüllten die Voraussetzungen für eine schnelle Übertragung von zwei Megabits pro Sekunde nicht. Automatismen des Wettbewerbs ergäben sich jedoch nur in Städten mit einem hohen Kundenpotential. Die flächendeckende Versorgung mit einem bezahlbaren und leistungsfähigen Breitbandinternetangebot in Regionen, die hohe Kosten verursachen, könne deshalb nur durch das gemeinsame Engagement von Bürgern, Unternehmen und Kommunen mit Hilfe der Anbieter von Telekommunikationsdienstleistungen möglich gemacht werden.

Topographie, Infrastruktur und Besiedlungsstruktur sorgten für entsprechende Unterschiede bei den einzelnen Vorhaben. „Um trotz einer für die Netzbetreiber unwirtschaftlichen Ausgangslage zu Lösungen zu kommen, müssen wir darum kämpfen, die Bevölkerung muss sich interessieren und engagieren", so Eidam. Könne der Nachweis der Unterversorgung erbracht werden, gebe es Fördermittel. Die Stadt Borna selbst sei nicht förderfähig, so Eidam. Bestandteile seines Auftrags seien die Ortsteile Eula, Gestewitz, Haubitz, Kesselshain, Wyhra, Neukirchen, Thräna und Zedlitz mit insgesamt 1837 Haushalten.

Bei zwei weiteren Informationsveranstaltungen sollen die Bürger aufgeklärt werden. Eigens ausgearbeitete Fragebögen ermitteln Wünsche und Bedürfnisse. „Wir haben uns auf wesentliche 14 Fragen beschränkt, die anonymisiert ausgewertet werden. Die Beantwortung dauert drei Minuten, deshalb hoffen wir auf einen Rücklauf aus 740 Haushalten, um aussagekräftige Ergebnisse und ein repräsentatives Bürgervotum zu bekommen", wirbt Eidam um die Mithilfe der Betroffenen. Bis Mitte August sollen die Ergebnisse der Auswertung vorliegen.

Gislinde Redepennig

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