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Borna 20 Jahre Dienst am Nächsten
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18:35 23.11.2011
Das Jubiläumsteam. Quelle: Jens Paul Taubert
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Deutzen

1991 wurde die Einrichtung durch den Verband für das Bistum Dresden-Meißen gegründet. Zuständiger Träger war damals die Altenburger Caritas. Seit 1996 gehört die Deutzener Station zum Leipziger Verband. Vielleicht ein Zufall, vielleicht aber auch sinnbildlicher Beleg für das Vertrauen der Klienten und die Qualität der Pflege, dass ausgerechnet gestern der 100. Patient in die Kartei aufgenommen werden konnte.

18 Mitarbeiter „geben mit Engagement und Freude Hilfe für Menschen, die Hilfe bedürfen", so Pater Klaus Gräve aus Leipzig, der sich zum Geburtstag vor allem wünschte, dass „dieses Engagement und die Freude nicht verloren geht." Denn insbesondere die Arbeit der Schwestern und Pfleger sind grundlegend für die Qualität der erbrachten Leistungen, die bei einer Prüfung durch den medizinischen Dienst der Krankenkassen (MDK) zuletzt mit der Note 1,4 auch offiziell belegt wurde. Dafür gab es auch Anerkennung vom Geschäftsführer des Leipziger Caritasverbandes, Tobias Strieder. Wegen anderer Feierlichkeiten in dem vor 90 Jahren gegründeten und vor 20 Jahren wiedergegründeten Verband konnte der zwar nicht in Deutzen sein, ließ aber über Fachbereichsleiterin Grit Riethmüller „beste Wünsche" ausrichten. In seinem Grußwort nahm Strieder auch auf schwere Zeiten Bezug: „Sorgte anfangs der Landkreis für eine kostendeckende Finanzierung, so wurde mit Einführung der Pflegeversicherung die betriebswirtschaftliche Führung zum ersten Grundsatz." Auch Pflegedienstleiterin Sylvia Günther kann bestätigen, dass der Kampf um Pflegestufen und finanzielle Mittel Energie kosten. Energie, die für die „Arbeit mit und für den Menschen gebraucht". Auf ihr Team könne sie sich aber verlassen. Was auch die Patienten bestätigen. In einer Befragung durch den MDK gaben alle in dem Zusammenhang befragten Patienten an, dass „sie sich in der Obhut der Sozialstation gut aufgehoben fühlten", wie Strieder ausrichten ließ.

Bewährt habe sich auch das besondere Merkmal der Deutzener Station, die Hospiz- und Palliativberatungsstelle im Haus zu haben, betonte Sylvia Günther.

Thomas Lieb

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