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2010: Die Kuriositäten der Polizei

2010: Die Kuriositäten der Polizei

Der hiesigen Polizei ist auch in diesem Jahr wieder einiges untergekommen, das in die Kiste der Kuriositäten gepackt werden kann. Die Pressestelle der Polizeidirektion Westsachsen hat in die Akten geschaut.

Borna/Geithain. Dumm gelaufen ist wohl die beste Umschreibung für das, was in Bad Lausick passiert ist. Dort wählte ein Mann den Notruf, um in Erfahrung zu bringen, was die Polizei von ihm wolle. „Mein Nachbar hat mir gesagt, dass die Polizei mich sucht, ich stehe hier auf dem Markt", gab er den Beamten zu verstehen. Der Funkwagen traf ihn auch dort an und sackte ihn kurzerhand ein. Denn gegen den Mann lag ein Haftbefehl vor - die Fahrt ging non stop in den Knast.

Auch eine 20-jährige Frau tappte in ähnlicher Weise in die Falle. Per Notruf teilte sie dem Polizisten am anderen Ende der Leitung mit, dass sie in Pegau gerade einen Verkehrsunfall verursacht habe. Spontan erzählte sie auch noch, dass sie keine gültige Fahrerlaubnis besitze. Kurze Zeit später klingelte sie noch einmal bei der Polizei an: „Alles ist geklärt, wir haben uns selbst geeinigt. Die Polizei muss nicht mehr kommen." Pustekuchen. Die Polizei rückte doch an, denn das Fahren ohne Führerschein ist eine Straftat. Und so erhielt die junge Frau eine Anzeige.

Tierisch, tierisch: Dass bei Wildunfällen durch große Tiere großer Schaden an Autos entstehen kann, ist bekannt. Aber durch kleine Tiere? Eine winzige Raupe ist jedenfalls für den stattlichen Schaden von 2500 Euro verantwortlich. Sie krabbelte zwischen Pegau und Groitzsch einer 19-jährigen Autofahrerin am Bein entlang. Die erschrak, verriss das Lenkrad, kam von der Straße ab, durchfuhr einen Graben, rammte ein Verkehrsschild und landete in einer großen Wasserlache. Zum Glück blieb sie unverletzt. Über das Schicksal der Raupe schweigen die Akten.

Einen nicht alltäglichen Einsatz hatten die Polizisten auch in Frohburg. Mehrere besorgte Kraftfahrer meldeten, dass es sich am Rand der Peniger Straße drei Schwäne bequem gemacht hätten. Die ließen sich aber auch von den Männern in Uniform nicht aus der Ruhe bringen. Erst als ein Beamter den hartnäckigsten der drei Schwäne zum nahen Teich trug, watschelten die anderen hinterher.

„Mein Fahrrad ist gestohlen worden", meldete sich eine Frau beim Bad Lausicker Polizeiposten. „Es war ein Mafia-Rad." Na hoppla, ein Mafia-Rad? Mitnichten! Die Frau meinte ein Mifa-Rad.

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