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3,5 Millionen Euro für die Lagune Kahnsdorf nahe Leipzig - Morlok überreicht Bescheid

3,5 Millionen Euro für die Lagune Kahnsdorf nahe Leipzig - Morlok überreicht Bescheid

Anschub für die Entwicklung am Hainer See: Vor dem Schillerhaus in Kahnsdorf überreichte am Freitag Nachmittag Sachsens Minister für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr, Sven Morlok, der Gemeinde Neukieritzsch einen 3,5 Millionen Euro schweren Bescheid.

Kahnsdorf. Damit kann nun die Seestraße als Anbindung für die künftige „Lagune Kahnsdorf" gebaut werden.

In einem einstündigen Rundgang erfuhr Morlok, welchen Wandel Kahnsdorf in den nächsten sechs bis sieben Jahren nehmen soll. „An der Lagune in Kahnsdorf sind vielseitige Freizeit- und Erholungsangebote geplant", erklärte der Neukieritzscher Bürgermeister Henry Graichen. Eine wesentliche Grundlage sei die Ansiedlung von Gewerbe und Unternehmen in den ausgewiesen Hafenbereichen am See. Dazu gehören Wassersportanlagen und gastronomische Einrichtungen. „Dies erfordert die verkehrs- und medientechnische Erschließung des Gebietes", erläuterte Graichen. Die Gemeinde habe auch vor, das Südufer des Kahnsdorfer Sees zu überplanen, wo Wohnungen und ein Reitsportzentrum entstehen sollen.

„Gegenwärtig erfolgt die Ausschreibung für die Seestraße", erklärte Jeffrey Seeck vom beauftragten Planungsbüro „Seecon". Er geht davon aus, dass ihr Bau Mitte Oktober beginnt. Obwohl die Erschließungsstraße noch nicht existiert, konnten es einige Häuslebauer nicht abwarten und begannen bereits mit dem Bau. „Bisher haben wir 40 Grundstücke verkauft", sagte der Geschäftsführer der Blauwasser Seemanagement GmbH, Christian Conrad.

Wirtschaftsminister Morlok würdigte das Engagement der Region, um die durch den Bergbau geschundene Region in ein Neuseenland zu verwandeln. Bisher steuerte der Freistaat für die touristische Erschließung des Neuseenlandes 30 Millionen Euro bei. „Die Monostruktur zu verändern, ist nicht einfach. Dazu muss man innovativ und kreativ sein", erklärte Morlok. Die Neuseenlandschaft könnte sich zu einem idealem Gebiet für Freizeitaktivitäten und als Urlaubsort entwickeln „Durch die demografische Entwicklung hat man eine Anzahl von Menschen, die im Alter noch mobil sind und ihre Freizeit in der Natur verbringen wollen. Dieses Potenzial sollte man nutzen", sagte der 48-jährige FDP-Minister.

Cornelia Braun

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