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Borna 50 Gespräche in drei Stunden
Region Borna 50 Gespräche in drei Stunden
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18:26 04.05.2014
Probe sitzen im flotten BMW: Das wollten auch Ian und Malina aus Borna. Papa Christian Geißler assistiert seinen Kindern. Quelle: Jens Paul Taubert

Welche Marke aber demnächst vor dem Haus parken wird, steht noch nicht fest, weshalb sich das Paar am Sonnabend beim LVZ-Autofrühling auf dem Bornaer Marktplatz umgesehen hat.

Wert legt Familie Schramm vor allem auf erhöhte Sitze. "Wenn man älter wird, ist es angenehm, hoch zu sitzen und nicht so tief ins Auto ein- und aussteigen zu müssen", erzählte Ingrid Schramm. Ansonsten legen die beiden noch Wert auf ein schickes Aussehen und Platz im Innenraum. Um Fahrleistung machen sie sich hingegen keine Gedanken.

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LVZ-Autofrühling auf dem Marktplatz in Borna.

Zum zwölften Mal stellten sich am Sonnabend zahlreiche Autohäuser aus der Region in Borna vor und zeigten sowohl die neuesten Modelle, die erst in diesem Jahr auf den Markt gekommen sind, als auch Fahrzeuge, die nach wie vor beliebt sind. Das Autohaus Gohlke aus Zedtlitz ist von Beginn an dabei und konnte am Sonnabend für den neuen Skoda Rapid Spaceback schon Interessenten gewinnen. "Für die Besucher lohnt sich der Besuch beim Autofrühling deshalb, weil sie nicht tagelang zu den verschiedenen Autohäusern fahren müssen", sagte Felix Gohlke. Sie könnten auf dem Markt schon mögliche Favoriten finden.

Bis zum Mittag hatte Rodger Höfer vom Autohaus Cloppenburg bereits rund 50 Gespräche mit Besuchern geführt. Zum dritten Mal macht das Autohaus beim LVZ-Autofrühling in Borna mit, um die BMW-Modelle vorzustellen. "Durch die vergangenen zweimal, die wir hier waren, konnten wir im Anschluss mehr als zehn Neuwagen verkaufen", erklärte Höfer. Interesse gab es vor allem an dem neuen 2er Coupé und an dem X1 - "viele schauen sich nach Autos um, in die man komfortabel einsteigen kann", ergänzte seine Kollegin Alina Kretzschmar.

Viel Andrang herrschte auch beim Stand von Automobile Borna (AMB). Der behindertengerecht umgebaute VW Caddy lockte viele Besucher. Die meisten Interessenten haben Angehörige, die auf einen Rollstuhl angewiesen sind. Beim Caddy ist es nicht notwendig, dass der Beifahrer aus dem Rollstuhl auf den Sitz gesetzt werden muss, "er kann einfach über eine Rampe ins Auto fahren", erklärte Verkäufer Andreas Rosin. Er sieht es als zwingende Notwendigkeit an, dass sich Autohersteller mit dem Thema demografische Entwicklung beschäftigen, "denn auch im Alter wollen viele mobil sein oder sind auf ein mobiles Leben angewiesen", machte Rosin deutlich.

Das Autohaus Weller hatte am Sonnabend sowohl das neueste Sportmodell von Ford mit als auch einen Oldtimer. "Beim Autofrühling bietet es sich auch mal an, die Entwicklung der Fahrzeuge etwas zu zeigen", begründete Autohaus-Inhaber Wolfgang Glaubitz. Neben dem Ford Focus ST glänzte ein 1984er Ford Capri. Von diesem war besonders Fritz Bensch angetan. "Wir kommen jedes Jahr hierher, um uns die Fahrzeuge anzugucken", sagte er. Auch wenn er derzeit kein neues Auto brauche, so sei er doch neugierig auf das, was jedes Jahr neu auf den Markt komme.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 05.05.2014

Julia Tonne

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