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Borna 600 Jahre Braußwig mit einem zweitägigem Dorffest gefeiert
Region Borna 600 Jahre Braußwig mit einem zweitägigem Dorffest gefeiert
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00:20 24.08.2017
Leckerer Kuchen und historische Gewänder: 600 Jahre Braußwig wurden am Wochenende gefeiert. Quelle: Roger Dietze
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Kitzscher/Braußwig

Eine historische Note trug das diesjährige Braußwiger Dorf- und Kinderfest, das traditionell neben dem Spielplatz am Gemeindezentrum veranstaltet wird. Den Hintergrund dafür bildeten 600 Jahre Ersterwähnung des Kitzscheraner Ortsteiles. Das Jubiläum erschien den Organisatoren um den langjährigen Ortsvorsteher Lutz Frommelt als Anlass, das Fest einmalig auch auf den Sonntag auszuweiten, der mit einem musikalischen Frühschoppen mit den Lauterbacher Musikanten, einem Trödelmarkt sowie einer Feuerwehrtechnik-Ausstellung aufwartete.

Nicht minder abwechslungsreich stellte sich der erste Tag der großen Dorfjubiläums-Sause dar. Am Samstag gab ein vom Kinder- und Jugendtreff Kitzscher gestaltetes Kinderprogramm, einen DJ-Auftritt sowie jede Menge Spiele und Wettbewerbe für Jung und Alt. Dazu süße Gaumenfreuden in Gestalt ebenso vielfältiger wie schmackhafter Kuchen und Torten, die vornehmlich die weibliche Einwohnerschaft des Jubiläumsortsteiles und des benachbarten Dittmannsdorf beigesteuert hatten. „Das Fest ist von einem großen Engagement der Bürger getragen, was auch an der Ausschmückung des Dorfes ersichtlich ist“, beschreibt Gabi Berger, die sich an beiden Tagen um die gastronomische Bewirtung der Gäste kümmerte, ihre Beobachtungen. Berger war dabei ebenso wie eine weitere Handvoll Dittmannsdorfer und Braußwiger Frauen in ein historisches Kostüm gewandet, um die Besucherschaft auch optisch auf das stolze Jubiläum hinzuweisen.

Gegen jene 600 Jahre, die seit der Ersterwähnung Braußwigs im Jahr 1417 vergangen sind, wirken die stolzen 13 Jahre, die Ortsvorsteher Lutz Frommelt aufwendete, um sich für das Wohl der Bürger in beiden Ortsteilen einzusetzen, fast bescheiden. Sein Nachfolger sieht dies indes ein wenig anders. „Insbesondere dieses Fest trägt maßgeblich seine Handschrift, es sind zweifelsohne große Fußstapfen, in die ich getreten bin“, so Torsten Uhlig, der das gute Miteinander der Menschen in seinem Gebiet hervorhebt. „Wenn die Dorfgemeinschaft in all den Jahren nicht so gut mitgezogen hätte, dann wären die geselligen Höhepunkt vermutlich schon lange gestorben“, so der 51-jährige Kitzscheraner, der für die Freien Wähler im Stadtrat sitzt.

Er freut sich nicht nur über das guter Verhältnis der Einwohner, sondern auch über die gute Zusammenarbeit mit der Verwaltung. So konnte eine Lösung für die Nutzung der Braußwiger Trial-Anlage gefunden werden. Der zweifache Weltmeister im Fahrrad-Trial, Marco Thomä, machte dort immerhin seine ersten Sprünge. „Der Trial-Nachwuchs braucht keine Pacht zu bezahlen und verpflichtet sich im Gegenzug, aktiv am Erhalt der Anlage mitzuwirken.“ Pragmatische Lösungen hat nach eigener Aussage auch Lutz Frommelt in seiner 13-jährigen Ortsvorsteher-Tätigkeit erlebt. „Die Zusammenarbeit mit der Stadtverwaltung verlief über all die Jahre hinweg problemlos“, resümiert der 68-Jährige.

Von Roger Dietze

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