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620 Läufer beim elften Eulaer Adventslauf am Start – Weihnachtsmann wird Letzter

Volkssport 620 Läufer beim elften Eulaer Adventslauf am Start – Weihnachtsmann wird Letzter

620 Akteure starteten am Sonntag beim elften Eulaer Adventslauf. Neben vielen einheimischen Sportlern und Familien nahmen zahlreiche Athleten aus Leipzig, Markkleeberg, Grimma und Zwenkau teil. Angeboten wurden Crossläufe über drei und neun Kilometer sowie eine Nordic-Walking-Strecke über fünf Kilometer. Für Kinder gab es das Rennen mit dem Weihnachtsmann.

Bei Temperaturen um den Gefrierpunkt gingen die Läufer an den Start.

Quelle: René Beuckert

Borna/Eula. Der Adventslauf des Eulaer Sportvereins fand am Sonntagvormittag zum elften Mal statt. Anfangs war er noch als besinnliches Familienerlebnis gedacht, doch mittlerweile läuft er manch anderen Laufereignissen dieser Art den Rang ab.

Gerald Förster vom SV Eula erinnert sich noch gut an die Anfangsjahre. „Anfänglich erschienen schon 400 Läufer, was uns überraschte, weil der Lauf doch für Laufbegeisterte aus der näheren Umgebung gedacht war. Es sollte ein Familiensportereignis am Ende des Jahres werden, an dem Kinder, Eltern und Großeltern teilnehmen können. Das ist uns auch gelungen, doch inzwischen gehen 620 Läufer an den Start“, stellte er fest. Der Aufwand, so ein sportliches Geschehen zu organisieren, ist enorm. Die 20 Aktiven des Vereins reichen dafür kaum aus. Umso mehr freuen sie sich über die Unterstützung von Betrieben und Bewohnern aus dem Ort. „Die Leute fragen schon beizeiten nach, wann sie helfen können.“

Verschiedene Disziplinen stehen den Läufern zur Verfügung, wobei der 400-Meter-Lauf mit dem Weihnachtsmann für die Jüngsten gedacht ist. Für Gelegenheitsläufer ist eine Runde von drei Kilometern eingerichtet und ambitionierte Langstreckler wissen die neun Kilometer lange Strecke zu schätzen. Die fünf Kilometer Laufstrecke bietet Nordic-Walking-Begeisterten genügend Anreiz, die eigene Kondition zu testen.

Wenn auch in diesem Jahr die internationale Beteiligung ausblieb, nehmen dennoch etliche den Weg aus Brandenburg, Thüringen, Vogtland und Sachsen Anhalt in Kauf, um beim Eulaer Adventslauf dabei zu sein. „Wir hatten hier tatsächlich schon Läufer aus England und Dänemark. Doch zusehends kommen Laufbegeisterte aus dem Leipziger Raum“, berichtet Gerald Förster.

Der Reiz des Eulaer Adventslaufes ist, dass die gesamte Familie daran teilnehmen kann und damit zu einem gemeinsamen sportlichen Sonntagserlebnis wird. Die jüngsten Teilnehmer starteten bei Temperaturen unter null Grad Celsius gemeinsam mit dem Weihnachtsmann, der aber als Letzter abgeschlagen ins Ziel einlief. Doch der nahm es gelassen und belohnte die Kinder in der warmen Sporthalle mit Geschenken.

Olaf Schelauske aus Kitzscher nahm mit seiner Tochter Gina-Marie am Adventslauf teil. „Für mich ist es ein schönes gemeinsames Erlebnis“, gesteht er. Auch Andrea Hofmann und Charlotte Dorn aus Neukieritzsch hatten sich mit ihren Nordic-Walkingstöcken für die fünf Kilometer lange Runde gewappnet. Andrea Hofmann sagt: „Ich nehme schon seit einigen Jahren daran teil, denn es ist ein schönes Gemeinschaftserlebnis, das ich nicht missen möchte.“

Schneller als erwartet traf der erste Läufer der Drei-Kilometer-Tour ein. Noch ganz außer Atem sagte Richard Vogelsang aus Naunhof, dass er froh über sein gutes Ergebnis von 9,06 min ist. „Der Adventslauf ist sehr gut organisiert, bei dem die Organisatoren an alles gedacht haben“, stellte er fest. Auf den Plätzen 2 und 3 folgten Christopher Latz von Eintracht Frankfurt sowie Roy Wunderlich vom Gastgeber SV Eula. Auf der neun Kilometer langen Strecke liefen als Erste ein: Sven Richter und Olaf Überschär vom SC DHfK Leipzig sowie Lars Krause vom SV Einheit Grimma. Der schnellste Eulaer war René Jeremiasch auf Gesamtplatz 21.

Von René Beuckert

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