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Borna 67 Millionen Euro stehen für Infrastruktur des Landkreises bereit
Region Borna 67 Millionen Euro stehen für Infrastruktur des Landkreises bereit
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15:56 19.05.2015
Staatssekretär Fritz Jaeckel, Leiter des sächsischen Aufbaustabes (re.), mit Grimmas Oberbürgermeister Matthias Berger (li.), dem Aufbaustab-Chef des Landkreises Thomas Voigt. Quelle: Thomas Kube

Das Geld wird verwendet für Straßen, Brücken, Schulen, Kindereinrichtungen und andere öffentliche Bauten, die durch das Hochwasser Anfang Juni beschädigt oder zerstört worden waren. Bis zum 20. September erhalten alle Bürgermeister die Bescheide. Die Förderung liegt bei 100 Prozent.

"Wir sind dem Landkreis sehr dankbar für seine zügige Bearbeitung", sagte Fritz Jaeckel. Der Leiter des Aufbaustabes in der sächsischen Staatskanzlei war nach der Dresdner Kabinettssitzung noch in das Bornaer Landratsamt gekommen, um das Ergebnis der Maßnahmen-Bewertung zu sichten. Seit dem Vormittag hatten hier seine Referenten Veronika Lowke und Heiko Schwarz gemeinsam mit dem Aufbaustabsleiter im Landkreis, Thomas Voigt, den Amtsleitern und kommunalen Vertretern zu den Förderanträgen der Städte und Gemeinden und des Landkreises selbst beraten.

Seit Anfang August hatte ein Team von zehn Mitarbeitern des Kreises mehrere hundert von den Kommunen eingereichte Schadensanalysen und Wiederaufbaupläne begutachtet und auf ihre Plausibilität hin geprüft. Zu jedem Vorgang gab es eine Akte, aus der im Detail die Ausmaße des Schadens und die Maßnahmen zur Wiederherstellung jedes Bauwerks hervorgingen, ergänzt durch eine Präsentation. Von den 480 eingereichten Maßnahmen, Volumen 76 Millionen Euro, wurden gestern 439 Vorhaben im Gesamtwert von 67 Millionen Euro bestätigt.

Eine gute Nachricht nannte das Matthias Berger (parteilos), der Grimmaer Oberbürgermeister. 30,8 Millionen Euro stehen damit für die öffentliche Infrastruktur der Muldestadt zur Verfügung, zwei Drittel dieser Summe allein für Straßen. Geld, dass jetzt so zügig wie möglich verbaut werde. "Aufgrund des Hochwassers 2002 haben wir in Sachsen einen Erfahrungsvorsprung, ganz klar", sagte Berger mit Blick auf die schnelle Bearbeitung der Anträge durch den Landkreis und den Freistaat.

"In den nächsten Tagen erhalten alle Bürgermeister die konkreten Zahlen", kündigte Jaeckel an. Bis 20. September wüssten alle Kommunen, woran sie seien. "Dort, wo uns eine Maßnahme nicht plausibel erschien, führen wir noch Gespräche", sagte Voigt. In anderen Fällen, die nicht in den Rahmen der kommunalen Infrastruktur passten, verweise man die Kommunen auf andere Förderbereiche. Allerdings gebe es hier nur 80 Prozent.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 04.09.2013

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