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Borna A 72: Neue Planung für die Anschlussstelle Espenhain
Region Borna A 72: Neue Planung für die Anschlussstelle Espenhain
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16:38 18.07.2017
So soll die Anschlussstelle Espenhain für die Autobahn 72 nun gebaut werden. Das verbraucht weniger Fläche, die Baukosten sind geringer. Quelle: Patrick Moye
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Rötha/Espenhain

Die Autobahnanschlussstelle Espenhain kann in der neuen Form gebaut werden. Die Landesdirektion Sachsen (LDS) genehmigte auf Antrag des Landesamtes für Straßenbau und Verkehr (Lasuv) eine neue Variante, die von den ursprünglichen Plänen für den Autobahnbau abweicht. Sie verbrauche weniger Flächen und sei auch noch kostengünstiger.

Die Anschlussstelle Espenhain entsteht in unmittelbarer Nähe des gleichnamigen Industriegebietes. Ebenso befinden sich die Gewerbegebiete Goldener Born und Margarethenhain in unmittelbarer Nähe und werden somit verkehrsgünstig angeschlossen. Sie wird sich oberhalb einer Landzunge (Riegeldamm) befinden, die den Hainer See vom Haubitzer See trennt und damit an der Stelle, an der bisher die Staatsstraße 48 von Kitzcher kommend in die Bundesstraße 95 mündete. Die Brücke war im Februar abgerissen worden, der Verkehr wird derzeit durch das Industriegebiet Espenhain geleitet. Eine der beiden neuen Brücken ist aktuell im Bau. Ursprünglich sollte die Anschlussstelle die Form einer so genannten „linksliegenden Trompete“ bekommen. Das hätte bedeutet, dass die Richtungsfahrbahn Chemnitz weit auf die Randböschung des ehemaligen Tagebaues Witznitz, das jetzige Ufer des Hainer Sees, gebaut worden wäre. Dafür waren aber die Bodenverhältnisse zu schlecht, es wäre noch mehr aufwendige Baugrundverbesserung erforderlich geworden, als in dem Bereich ohnehin schon vorgenommen wird.

Das Lasuv plante um und kam auf die „dreiarmige Raute“, in die ein Kreisverkehr integriert wird. Die Baukosten lassen sich somit laut LDS um rund neun Millionen Euro reduzieren. Zudem werde deutlich weniger Fläche in Anspruch genommen.

Gegen den Hainer See werden die Auf- und Abfahrrampen und der Kreisverkehr mit einem Sichtschutzwall beziehungsweise einer auf der Böschung errichteten Sichtschutzwand abgeschirmt. Dadurch soll der Verkehr an der Anschlussstelle auch vom gegenüberliegenden Ufer nicht zu sehen sein.

Von André Neumann

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