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Abenteuer-Golfpark beim Groitzscher Schusterfest eröffnet

Skulptur „Schusterjunge“ eingeweiht Abenteuer-Golfpark beim Groitzscher Schusterfest eröffnet

Mit einer neuen Attraktion an markanter Stelle kann Groitzsch jetzt punkten. Beim Schusterfest am Sonnabend wurde zwischen Bundesstraße 176 und Straße Am Bahnhof ein Abenteuer-Golfpark eröffnet. Die 18-Bahnen-Anlage ist mit Wahrzeichen der Stadt und Objekten aus dem wirtschaftlichen Geschehen der Region gestaltet.

Der Abenteuer-Golfpark in Groitzsch hat 18 Bahnen. Sie sind unter anderem mit einer Kohlelore (l.), einem Damenschuh (hinten, M.) und einem Mühlenrad (r.) gestaltet.

Quelle: Olaf Becher

Groitzsch. Mit einer neuen Attraktion an markanter Stelle kann Groitzsch jetzt punkten. Beim Schusterfest am Sonnabend wurde zwischen Bundesstraße 176 und Straße Am Bahnhof ein Abenteuer-Golfpark eröffnet. Am Nachmittag brachte Alleinunterhalter Karl-Heinz Schenk aus Rochlitz die Besucher im Zelt zum Schunkeln, später sorgten die Blechbläser der Kremsermugge aus dem Pulsnitztal (Oberlausitz) für Stimmung. Das Fest trotzte dem regnerischen und kühlen Wetter, auch wenn dieses sicherlich eine ganze Reihe Interessenten vom Vorbeischauen abhielt.

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Mit einer neuen Attraktion an markanter Stelle kann Groitzsch jetzt punkten. Beim Schusterfest am Sonnabend wurde zwischen Bundesstraße 176 und Straße Am Bahnhof ein Abenteuer-Golfpark eröffnet. Die 18-Bahnen-Anlage ist mit Wahrzeichen der Stadt und Objekten aus dem wirtschaftlichen Geschehen der Region gestaltet.

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Die Familie Krumbholz, Eigentümer und Betreiber der benachbarten Bella-Senioren-Residenz (Pflegeheim), sowie Herbert Zinn, Investor des daneben stehenden Bella-Wohnpalais (betreutes Wohnen), hatten zum dritten Fest eingeladen. Dabei präsenierte Heiko Krumbholz die seit Anfang Juli entstandene Golfanlage, deren Ursprungsidee von Gattin Doris stammt und schon vor mehr als vier Jahren zu Beginn der Entwicklung des Schusterviertels, nach der früheren Bella-Schuhfabrik an dieser Stelle benannt, genannt worden war. „Wir haben den Gedanken weiter geführt und wollten mehr als nur einfache Minigolf-Bahnen“, sagte der 50-Jährige. Von den drei besichtigten Anlagen hatte die in Göhren auf Rügen das Paar am meisten fasziniert, sodass deren Erbauer-Firma Abenteuer-Golf-Projekt aus Bamberg gebucht wurde. Auf etwa 1900 Quadratmeter gibt es nun, nachdem einige Schwierigkeiten gemeistert wurden, 18 interessant gestaltete Bahnen. Statt des von den Oberfranken vorgeschlagenen ostdeutschen Kultobjektes Trabi, setzte Krumbholz aber auf regionale Bezüge – mit den Groitzscher Wahrzeichen Wasserturm und Mühlenrad in Kleinformat, einem Damenschuh sowie einer Kohlelore für den Tagebau in der Umgebung.

„Der Golfpark ist ein Alleinstellungsmerkmal für uns im Südraum“, freute sich Bürgermeister Maik Kunze (CDU). „Und das er mit Privatinitiative erreichtet wurde, ist umso besser.“ Er könne eine Brücke schlagen zwischen den Älteren, die in unmittelbarer Nachbarschaft wohnen und etwas zu schauen haben, sowie Jüngeren und Familien, die sich hier vergnügen. „Und an dem exponierten Ort wird er von Durchfahrenden prima wahrgenommen.“

Das hatte Horst Hertes aus dem Bella-Wohnpalais schon in der Bauphase. „Es war interessant, wie die Firmen so gearbeitet haben“, sagte der 76-Jährige. Ihm gefällt die Anlage, und er glaubt nicht, dass sie die Ruhe im Viertel stark stört. Für (Fast-)Nachbar Klaus Böhm ist der Golfpark eine „schöne Sache“. Der Gleichaltrige versuchte auf der Eröffnungsrunde von Krumbholz und Kunze selbst einen Schlag. „Leider nicht getroffen.“ Aus Fockendorf war Anett Neldner mit der Familie herübergekommen. „Das macht richtig Spaß. Aber manche Bahnen haben ihre Tücke, wie etwa der Schuh“, so die 38-Jährig, die aus Groitzsch stammt. Für Tochter Hannah war das Mühlrad eine der schwersten Aufgaben. Die Achtjährige will unbedingt wiederkommen, „wenn ich hier bei Oma und Opa bin“.

Herbert Zinn, der aus dem Raum Fulda kommt, ergänzte das Schusterfest mit zwei Neuheiten. Zum einen weihte er die schon lange angekündigte Skulptur „Schusterjunge“ ein, die der einheimische Danny Schellenberger gefertigt hatte. Und er stellte ein neues Haus fürs betreute Wohnen vor, dessen Fundament schon auf einem nahen Grundstück, dem ehemaligen Bahnhofsgelände, entsteht. Details können er und Sohn Benjamin jedoch erst ab Mai 2017 bekannt geben, sagte er. Die Fertigstellung sei für den Spätherbst im nächsten Jahr geplant.

Von Olaf Krenz

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