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Ärger in Borna: Illegaler Müll in der Wyhra und an Wegen

Dreckecken Ärger in Borna: Illegaler Müll in der Wyhra und an Wegen

Autoreifen, Plaste- und Metallteile – illegale Müllablagerungen in der Wyhra und auch auf Wiesen- und Feldwegen in Borna sorgen für Ärger. Müllablagerungen in der Natur haben laut Bornas Oberbürgermeisterin Simone Luedtke in den letzten Jahren zwar nicht zugenommen, seien aber auch nicht zurückgegangen. Die Kosten tragen die Bürger über die Müll-Gebühren.

So verdreckt und vermüllt ist die Wyhra in der Altwitznitzer Straße in Borna.

Quelle: Jens Paul Taubert

Borna. Jedes Mal, wenn Rolf Staacke im grünen Gürtel rund um Borna spazieren geht, stößt er auf neue Dreckecken und Schandflecke. Die Wyhra in der Altwitznitzer Straße sei zum Beispiel schon mehrere Wochen lang mit Reifen, Schrott und allerlei Plastik- und Holzabfällen regelrecht zugemüllt. „Keine Ahnung, was sich die Leute dabei denken, die sowas tun“, schimpft der Bornaer. „Ich begreife das nicht. In meinen Augen ist das fast schon kriminell“, schimpft er.

Aber auch in der Deutzener Straße am Ortsausgang von Borna, in einem Seitenweg unweit der Kommunalentsorgung Leipziger Land (Kell), hatte er in den letzten Tagen mehrere Kübel voller Hausmüll sowie Grünverschnitt festgestellt. „Das gehört einfach nicht dorthin“, ärgert sich Staacke und gibt den Ball weiter an die Stadtverwaltung Borna. Wer kümmert sich um diese illegalen Müllablagerungen?

„Auf Bürgerhinweise oder nach Feststellung unserer Außendienstmitarbeiter bemüht sich die Stadt Borna um die Beseitigung des Mülls auf städtischen Grundstücken“, sagt Bornas Oberbürgermeisterin Simone Luedtke (Die Linke). Auf privaten Grundstücken sei der Eigentümer in der Pflicht, sich um eine Entsorgung zu kümmern. Im Bereich des Flusslaufs der Wyhra sei dies Aufgabe der Flussmeisterei. Pro Woche erhalte die Stadt bis zu zwei Hinweise von Bürgern auf das Müllproblem.

Illegale Müllablagerungen in der Natur hätten laut der Politikerin in den letzten Jahren zwar nicht zugenommen, seien aber auch nicht zurückgegangen. Die Kosten für die Beseitigung dieser Abfälle auf öffentlichen Flächen trägt üblicherweise der Landkreis. Sie werden von den Bürgern über die Gebühren der Müllentsorgung getragen.

Von Kathrin Haase und Oliver Becker

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