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Afrikanische Tier- und Pflanzenwelt in der Ökostation Borna erleben

Umweltbildung Afrikanische Tier- und Pflanzenwelt in der Ökostation Borna erleben

Ob Umweltbildung, Landschaftspflege oder Tierpflegestation: Wer ein Freiwilliges Ökologisches Jahr in der Ökostation Borna verbringt, kann sich seinen Schwerpunkt aussuchen. Isabella Richter hat sich für Umweltbildung entschieden und will ab Sommer die afrikanische Tier- und Pflanzenwelt in Borna erlebbar machen.

Isabella Richter bastelt noch an den letzten Marulas, die typischen Früchte aus Afrika.
 

Quelle: Julia Tonne

Borna.  Wer demnächst einmal die afrikanische Tierwelt erleben möchte, muss sich nicht mehr zwangsläufig ein Flugticket kaufen, sondern kann kurzerhand in der Bornaer Ökostation vorbeikommen. Isabella Richter, die dort derzeit ihr Freiwilliges ökologisches Jahr (FÖJ) absolviert, tüftelt an einem neuen Programm für Kinder und Jugendliche. Die ersten Ideen hat sie bereits, jetzt geht es an die Testphase. Und an das Packen der Kiste. Denn jedes Thema muss sozusagen in einen Karton passen und transportabel sein.

„Die Themenfindung ist nicht ganz so einfach, schließlich muss man das auch mit Leben füllen, damit es für die Kinder nicht langweilig wird“, sagt die 19-Jährige, die im Bereich Umweltpädagogik bei der Ökostation arbeitet. Dass sie aus Afrika einen Schwerpunkt macht, hängt unter anderem damit zusammen, dass auch entfernte Welten erlebbar werden sollen. Australien gibt es bereits, alle anderen Themen befassen sich hingegen mit der heimischen Tier- und Pflanzenwelt. Doch wie bringt man Kindern die Besonderheiten eines ganzen Kontinents näher? Richter behilft sich unter anderem mit einer Personenwaage. Mit Hilfe derer sollen die Gruppen herausfinden, wie vieler Kinder es bedarf, um auf das Gewicht eines Elefanten zu kommen. Eine weitere Idee ist es, die jungen Entdecker mit Schwämmen unter den Füßen laufen zu lassen. „Sie ahmen damit das Laufen der Dickhäuter nach“, erklärt Richter.

Neben den Tieren spielen auch typische Pflanzen und Lebensmittel eine Rolle. So hat die FÖJ-lerin immer Tee im Gepäck und aus gelbem Papier gebastelte Marulas, typische Früchte aus Afrika. Im Sommer soll das neue Programm erstmals angeboten werden, und sowohl Richter als auch Kerstin Pöhls von der Umweltbildung der Ökostation sind zuversichtlich, dass Afrika ein Renner wird. „Wir sind immer daran interessiert, dass unsere FÖJ-ler neue Themen finden und diese als Naturerlebnis-Angebote ausarbeiten“, sagt Pöhls, denn genauso wie sich die Natur verändere, müssten die Themen angepasst werden. Allerdings gebe es durchaus Dauer-Brenner bei den Besuchern, unter anderem die Themen Indianer, Tipi und Co., Wasser marsch, Zurück in die Steinzeit und Schokolade.

Für die Herstellung der Anschauungsmaterialien und das vorherige Ausprobieren von Experimenten sind die FÖJler ebenfalls zuständig, zudem sind sie in Kindergärten, Schulen und Horten zu Gast, um die Programme durchzuführen. Denn die gibt es nicht nur in der Ökostation.

Ende August haben Richter und andere junge Leute ihr ökologisches Jahr abgeschlossen, weshalb die Ökostation schon jetzt auf der Suche nach neuen FÖJ-lern ist. In drei Bereichen können sie tätig werden: in der Umweltbildung, der Landschaftspflege und in der Tierpflegestation. Bewerbungen nimmt die Ökostation ab sofort entgegen.

Von Julia Tonne

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